Grandiose Starts von Ferrari: Formel-1-Reglement 2026 am besten gelesen?
Der ehemalige österreichische Formel 1-Pilot Christian Klien spricht in seiner Analyse des China-Grand Prix der Scuderia Ferrari ein Lob aus und vergleicht die neue Formel 1 mit dem Kartsport.
Vor kurzem wurde in der TV-Sendung „Sport und Talk aus dem Hangar-7“ in Salzburg über den Grand Prix von China diskutiert. Der jetzige ServusTV-Experte Christian Klien (43) erklärte einige Vorgänge bei Rennen, das der italienische Teenager Kimi Antonelli (19) für Mercedes gewann. Klien zeigte sich zum Beispiel angetan vom Ferrari-Duell zwischen Charles Leclerc und Lewis Hamilton, das rundenlang tobte.
Die sehr guten Starts der beiden Ferrari-Asse kann Klien gut einordnen: „Ferrari hat erkannt, dass es ein Problem geben kann mit größeren Turbos, um da schnellstmöglich den Ladedruck aufzubauen. Sie haben einen kleineren Turbo, daher jetzt die Raketenstarts. Für die anderen Teams ist es nicht so leicht, das während der Saison nachzubauen. Das ist ein Vorteil, den sie bei Ferrari so mitnehmen. Da hat Ferrari schon das Reglement gut gelesen.“
Zur spektakulären Performance von Lewis Hamilton sagt der Vorarlberger: „Lewis scheint wie ausgewechselt aus der Pause zurück gekommen zu sein. Der Ground-Effekt hat ihm immer Probleme gemacht. Vielleicht sind es aber auch die Schmetterlinge im Bauch. Man hört, er ist ja mit Kim Kardashian liiert. Vielleicht funktioniert das, egal wie. Ich glaube schon, dass Ferrari noch etwas Rückstand hat. Leclerc hat er aber dann im Griff gehabt – er kann wieder um das Podium fahren und das beflügelt dann auch.“
Gründe für die McLaren-Krise
Zur Krise beim Weltmeister-Team von McLaren mit Lando Norris und Oscar Piastri sagt Klien zu den Gründen: „Das wissen sie selbst nicht mal. Sie haben ja auch eine Mercedes Power-Unit hinten drinnen. Aber es ist schon so, dass sie nicht das Werkzeug bekommen. Man muss eine eigene Software schreiben und das ist nicht einfach. Aber auch am Auto gibt es zu tun. Wenn es mal nicht so läuft, dann ganz und gar nicht.“
Klien analysiert weiter: „Ich glaube, die Autos müssen von der Performance näher zusammenkommen – die Abstände sind noch etwas zu groß. Wenn das enger wird, kann es noch sehr unterhaltsam werden. Momentan verstehe ich auch manchmal nicht, was läuft.“
Der Hohenemser stellt aber fest: „Ich finde, China war schon besser als Australien. Von dem her glaube ich – abwarten. Wenn du im Zweikampf bist, musst du schon strategisch denken. Es erinnert an den Kartsport und das macht schlussendlich schon Spaß. Man muss nur das Werkzeug haben, dass man da auch mitkämpfen kann.“
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