Nach Dauerregen in den Trainings waren die Verhältnisse am Renntag nicht schlecht. Lukas Neurauter stürmte beim ÖM-Meeting in Weyer zu zwei feinen Open-Siegen.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Mit zwei Siegen waren die Bedingungen am Renntag offensichtlich ganz nach dem Geschmack von Lukas Neurauter. "Die Strecke kam mir mit ihren verschiedenen Spuren sehr entgegen", freute sich der Tiroler, der in drei Wochen bei seinem Heimrennen in Rietz die ÖM-Führung weiter ausbauen will.
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Der aktuelle ÖM-Champion Günter Schmidinger geriet in Weyer ins Hintertreffen. Im ersten Lauf zwar auf Platz 2, sah er im zweiten Lauf nicht das Ziel, weil er im Zielschuss knapp einen Sturz verhindern konnte und ausstieg. "Punkte gut, bin aber nicht ganz zufrieden", brummte Schmidinger, dessen Bruder Andreas ihn an diesem Tag mit den Plätzen 6 und 5 überflügelte. In der Tageswertung belegte Schmidinger gemeinsam mit Husqvarna Fahrer Christoph Heinz Platz 4. Tolle Zweikämpfe boten Pascal Rauchenecker (3./3.) und Manuel Obermair (4./2.), die in Weyer jeweils 40 Punkte erzielten. Spannend insbesondere der der Zieleinlauf im zweiten , als die beiden Öberösterreicher praktisch Rad an Rad die Ziellinie überflogen und nur eine Reifenbreite den Unterschied zu Gunsten von Obermair ausmachte – vor dem Hintergrund einer nicht ausgeheilten Handverletzung und einer Grippe eine beachtliche Leistung.
Michi Kratzer musste nach einem Trainingssturz seine ÖM-Führung abgeben. Mit einer Gehirnerschütterung wurde der Kawasaki-Pilot ins Krankenhaus gebracht und war ausser Gefecht gesetzt. Damit hatte Aljosa Molnar leichtes Spiel, die Spitze zu übernehmen. Trotz nicht perfekter Starts kämpfte er sich jeweils an die Spitze und landete zwei Siege, die ihn mit 15 Punkten Vorsprung an die ÖM-Spitze spülten.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Zweiter ist Schrattenecker (2/7) vor Kratzer und Sandner (3/2) , womit die Markenvielfalt mit Honda, KTM, Kawasaki und Husqvarna an den ersten vier Rängen gegeben ist.
ÖM Jugend Schließlich fuhr auch die ÖM-Jugend um wichtige Punkte. Wie bisher immer teilten sich Rene Hofer und Marcel Staufer die Siege, führen gemeinsam die Charts an und liegen vor dem Tschechen Adam Dusek (3/3) und dem Russen Georgy Valyakin (6/5). Hier sind die KTM Fahrer unter sich. Paul Neuhofer (Yamaha) und Tom Schilcher (Husqvarna) folgen abgeschlagen.
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