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Simon Längenfelder geht in Dreetz erstmals mit der 450er-KTM an den Start

Der deutsche MX2-Weltmeister Simon Längenfelder wird die gegenwärtige WM-Pause nutzen, um in Dreetz zum zweiten Lauf der ADAC MX Masters anzutreten. Er wird sein Debüt mit der 450er geben.

Im Artikel erwähnt

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Am 9.-10. Mai gehen die ADAC MX Masters im Sand von Dreetz in ihre zweite Meisterschaftsrunde. MX2-Weltmeister Simon Längenfelder hat seine Teilnahme angekündigt, da die WM gerade eine vierwöchige Pause einlegt. Simon wird erstmals mit der 450er unter Rennbedingungen antreten.

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Längenfelder war auch 2025 schon dabei

Simon Längenfelder bestritt bereits im vergangenen Jahr einen Lauf der Masters-Serie in Tensfeld, allerdings mit seinem gewohnten 250er-Motorrad und stand mit einem 5-2-2-Ergebnis auf dem zweiten Podiumsrang. Die Vorbereitung auf den Wechsel auf die 450er ergibt für Längenfelder Sinn, denn falls er seinen MX2-Weltmeistertitel in diesem Jahr erfolgreich verteidigt, muss er gemäß den Vorschriften für die Saison 2027 in die MXGP aufsteigen.

Rennpause optimal nutzen

«Nach dem GP in Arco haben wir nun eine einmonatige Pause in der WM. In dieser Zeit möchte ich unbedingt Rennen fahren, um im Rhythmus zu bleiben», erklärte Simon. «Dreetz passt perfekt dazu. Ich werde diese Gelegenheit auch nutzen, um mein erstes Rennen auf einem 450er-Motorrad zu bestreiten. Ich war schon ein paar Mal zum Training in Dreetz und ich glaube, ich bin dort auch schon Rennen gefahren, als ich jünger war. Ich war aber noch nie im Rahmen der ADAC MX Masters dabei. Der Track ist eine echte Herausforderung. Es gibt viele 180-Grad-Kehren, in denen man sich aus dem Sand graben muss. Ich habe gehört, dass sich im letzten Jahr sehr viele Fahrer beschwert haben, dass die Strecke so zerfahren war, aber das macht es für mich umso besser, mich auf die kommenden MXGP-Rennen vorzubereiten.»

Premiere mit der 450er-KTM

Trotz seiner Ambitionen bleibt Längenfelder vor seinem 450er-Debüt realistisch auf dem Boden. Das Masters-Feld ist voller erfahrener Fahrer, darunter der ehemalige Grand-Prix-Sieger Max Nagl und der frühere MX2-Grand-Prix-Sieger Roan van de Moosdijk. «Die etablierten Masters-Fahrer kennen die Strecke unter Rennbedingungen aus den Vorjahren gut. Natürlich würde ich gerne versuchen, in Dreetz zu gewinnen, aber ich weiß auch, dass es mein erstes Rennen auf der 450er ist und die anderen auch wirklich stark sind. Ich werde es ruhig angehen lassen. Das Duell zwischen Max Nagl und Roan van de Moosdijk im zweiten Rennen in Grevenbroich zeigte, wie gut sie sind. Bin selbst gespannt, wie ich mit der 450er zurechtkomme. Ich bin bisher nur ein paar Tage damit gefahren und habe mein 250er-Setup übertragen. Ich freue mich jedenfalls darauf, meine ersten Rennrunden auf dem großen Motorrad zu absolvieren und einige Erfahrungen zu sammeln.»

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