Hervé Poncharal: «Folger in der Realität angekommen»
MotoGP-Rookie Johann Zarco bereitet Tech3-Yamaha-Teambesitzer Hervé Poncharal seit dem Saisonauftakt 2017 sehr viel Freude. Jonas Folger muss sich noch steigern, betont der Franzose.
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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Tech3-Yamaha-Teambesitzer Hervé Poncharal schickt 2017 zwei starke Neulinge in der MotoGP-Klasse ins Rennen. Johann Zarco war in Austin als Fünfter erneut der beste Rookie und konnte seinem Teamkollegen Jonas Folger auch den Platz als bester MotoGP-Neuling in der Gesamtwertung entreißen. Zarco ist nun WM-Siebter mit einem Punkt Vorsprung auf Folger.
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Zarco und Folger werden den Kampf um den Titel "Rookie of the Year" 2017 wohl unter sich ausmachen, da Alex Rins durch seine Handgelenksverletzung für einige Rennen ausfallen wird und Bruchpilot Sam Lowes nach drei Rennen noch immer punktelos ist. Hervé, reden wir über Jonas Folger. Er sagte nach dem Rennen in Austin, er muss künftig im Training bessere Arbeit leisten und sich um eine bessere Rennabstimmung kümmern.
Du weißt ja, Jonas ist ein Rookie. Für mich ist der Job, den er macht, okay. Er hat nach den Wintertests sicher mehr erwartet. Aber jetzt ist er in der Realität angekommen – und alle fahren schnell.
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Wenn du Jungs wie Jack Miller nimmst, er ist in diesem Jahr wirklich schnell. Die zwei Pramac-Fahrer auch, Petrucci und Redding fahren gut. Jonas ist also in der Mitte der Gruppe, in der er sich aufhalten muss. Jetzt muss er schrittweise immer besser verstehen, wie es in der MotoGP zugeht.
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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Jonas liegt in der WM nur einen Punkt hinter Zarco an achter Stelle.
Ja, in manchen Runden war er am Sonntag in Texas schneller als Zarco. Aber der Unterschied: Zarco ist sehr konstant, bei Jonas geht es immer ein bisschen rauf und runter. Aber es wird schon. Er leistet sich keine Stürze. Das ist gut. Das Texas-Wochenende war schwierig für Jonas. Samstagvormittag hat er viel Vertrauen verloren, als der Belag so kühl war. Wir sind happy mit Jonas.
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Wie viel hättest du im letzten Winter darauf gewettet, dass deine zwei Rookies nach drei Rennen in der WM in den Top-8 liegen? Keinen Penny. Nicht einmal 1 Deutsche Mark.
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