139 Fahrzeuge sorgen bei NLS3 für ein spektakuläres Teilnehmerfeld
139 Fahrzeuge wurden für NLS3 genannt. Der legendäre BMW Z4 GT3 feiert sein Comeback in der Rennserie. Zudem feiert der HWA EVO.R sein vielerwartetes Renndebüt.
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Der Nürburgring bereitet sich auf ein Wochenende vor, das ganz im Zeichen der motorsportlichen Begeisterung steht. Die 57. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy markiert nicht nur den dritten Lauf der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie, sondern ist ein Treffpunkt für Tradition, technologische Innovation und internationale Spitzenklasse. Von den ersten Gehversuchen im Kart-Slalom bis hin zum packendem Multiclass-Racing auf der Nordschleife bietet die Veranstaltung eine Bühne für jede Facette des Rennsports.
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Rennpremiere: Der HWA EVO.R erwacht zum Leben Ein hochemotionaler Moment bei NLS3 ist die weltweite Rennpremiere eines Fahrzeugs, das die Brücke zwischen glorreicher Motorsport-Tradition und modernster High-End-Technik schlägt: der HWA EVO.R. In der Klasse SP-X schickt die Mannschaft aus Affalterbach zwei Prototypen (Startnummern 61 und 62) in die Grüne Hölle. Der Einsatz markiert für HWA einen historischen Meilenstein: Das erste eigene Modell der Firmengeschichte stellt sich erstmals unter Wettbewerbsbedingungen der härtesten Rennstrecke der Welt. Der HWA EVO ist eine moderne Hommage an den legendären Mercedes-Benz 190E 2.5-16 Evo II, eine Stilikone der frühen Neunzigerjahre. Doch unter der markanten Silhouette, die auf nur 100 Exemplare limitiert ist, steckt eine komplette Neuentwicklung. Die Startnummer 61 wird von Evald Holstad, Christian Gebhardt und Sebastian Asch pilotiert. Das Schwesterauto mit der Nummer 62 teilen sich Luca Ludwig, Jamie Green und Lance David Arnold. HWA-CEO Martin Marx beschreibt die Bedeutung des Projekts wie folgt: „Wir freuen uns, dass es mit NLS3 losgeht. Die Serie ist für uns die ideale Plattform, um unsere langjährige Erfahrung unter extremen Bedingungen einzubringen. Gleichzeitig hat dieser Einsatz eine besondere Bedeutung für uns, weil wir als Team an einem Projekt arbeiten, das uns antreibt. Mit dem HWA EVO.R nutzen wir dieses Umfeld, um das Fahrzeug gezielt weiterzuentwickeln und optimal vorzubereiten.“
Die Rückkehr der „alten Lady“: Emotionale Reinkarnation des BMW Z4 GT3 Ein besonderes Highlight der 57. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy ist die Rückkehr eines absoluten Publikumslieblings in die Grüne Hölle. Peter Posavac bringt den legendären BMW Z4 GT3 (Startnummer 40) zurück auf den Asphalt des Nürburgrings und sorgt damit für Gänsehautmomente in der Boxengasse. Das Projekt ist eine reine Herzensangelegenheit, befeuert durch die überwältigende Resonanz der Motorsport-Community. „Das ist hochemotional und zeigt, was Motorsport möglich macht“, beschreibt Posavac die Welle der Unterstützung durch Fans und ehemalige Wegbegleiter. Nachdem die letzten Einsätze in den Jahren 2018 und 2019 vorzeitig endeten, steht für das Team noch eine offene Rechnung mit der Nordschleife an. Dennoch geht die Mannschaft besonnen vor: Bei NLS3 stehen zunächst die Reifenhomologation und wichtige Testrunden im Fokus, um für das große Highlight des Jahres optimal gerüstet zu sein. Posavac betont voller Vorfreude: „Ich freue mich wahnsinnig, die alte Lady nochmal an den Start zu bringen.“ Gemeinsam mit Michael Funke wird er den V8-Sound des „Zetti“ in der Klasse SP9 AM wieder zum Leben erwecken.
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Aufstieg in die Top-Klasse: Kamui Kobayashi im KCMG-GT3 Ein bekanntes Gesicht in einer neuen Rolle ist der Japaner Kamui Kobayashi. Der ehemalige Formel-1-Fahrer, Langstrecken-Weltmeister und Le-Mans-Sieger bleibt dem Team KCMG treu, steigt jedoch für die 57. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy in den Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 47 auf. Bereits im Jahr 2024 absolvierte Kobayashi seine Pflichtrunden für die DMSB-Nordschleifen-Permit auf einem Toyota GR Supra GT4 Evo2. Dieser Einsatz markiert nun seinen nächsten Schritt in die Klasse SP9 PRO. Um die Umstellung auf das deutlich leistungsstärkere GT3-Fahrzeug im dichten Rennverkehr der NLS effizient zu gestalten, wird Kobayashi von einer erfahrenen Besetzung flankiert. Er teilt sich das Cockpit mit Jesse Krohn, Edoardo Liberati und David Pittard, die über umfassende Langstrecken-Erfahrung auf der Nordschleife verfügen. Kamui Kobayashi ordnet seinen ersten GT3-Einsatz in der Grünen Hölle wie folgt ein: „Es wird ein unglaubliches Erlebnis sein, auf dem Nürburgring einen GT3 zu fahren. Vor meinen DPN-Einsätzen im Jahr 2024 war ich noch nie auf der Nordschleife. Daher war es beeindruckend, sie in der Realität zu sehen, ganz ohne Erwartungen. Diese Rennstrecke gehört zu den anspruchsvollsten und aufregendsten der Welt, und ich kann es kaum erwarten, bei NLS3 mein SP9-Debüt mit KCMG zu geben.“
Ein globales PS-Fest: Die Giganten der Teilnehmerliste Die Internationalität der Nordschleife spiegelt sich deutlich in der vorläufigen Teilnehmerliste wider, die rund 350 Fahrer aus 37 Nationen umfasst. Den quantitativ größten Einsatz leistet das SRS Team Sorg Rennsport mit zehn Fahrzeugen, gefolgt vom Adrenalin Motorsport Team Mainhattan Wheels, das mit neun Boliden vertreten ist. Ebenfalls mit einer starken Flotte von sieben Autos rückt Black Falcon an. Jeweils fünf Fahrzeuge bringen AsBest Racing, Giti Tire Motorsport by WS Racing sowie W&S Motorsport an den Start, wobei das Spektrum hier von TCR-Rennern über Porsche-Cup-Modelle bis hin zu BMW-Cup-Fahrzeugen reicht. Abgerundet wird das Feld der Großteams durch Mannschaften wie Max Kruse Racing und PROsport racing, die mit jeweils vier Fahrzeugen zur hohen Teilnehmerzahl von insgesamt 139 gemeldeten Autos beitragen. Hier hat die Rennserie das vorläufige Teilnehmerfeld hinterlegt.
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