Niccolo Canepa (Yamaha): «Im Portimão besser sein als in Australien»
Yamaha erlebte in der Superbike-WM 2026 den schlechtesten Saisonstart seit Jahren. Nach dem Portimão-Test ruhen die Hoffnungen zunehmend auf Neuzugang Xavi Vierge.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Der Blick in die Gesamtwertung der Superbike-WM 2026 war für Yamaha nach dem Saisonauftakt in Australien ernüchternd. Andrea Locatelli, seit zwei Jahren bester Yamaha-Pilot, ist mit 14 Punkten WM-13. Remy Gardner mit drei Punkten als 16, gefolgt von Stefano Manzi (2 P.) und Bahattin Sofuoglu (1 P.).
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Die Probleme hatten sich beim Phillip-Island-Test angedeutet, bei dem Neuzugang Xavi Vierge als stärkster Yamaha-Pilot überzeugte. Der Spanier stürzte am Rennwochenende in beiden langen Rennen und hatte im Superpole-Race ein technisches Problem. Vierge überzeugte auch beim Portimão -Test in der vergangenen Woche als Zweiter mit nur 0,002 sec Rückstand auf Sam Lowes (Ducati). Rennchef Niccolo Canepa ist überzeugt, dass sein Schützling höher einzuschätzen ist.
«Wir sind äußerst zufrieden mit der Arbeit von Xavis Team, denn er konnte den Rhythmus sehr gut verstehen und finden – und am Nachmittag war er meiner Meinung nach im Renntrimm der beste Fahrer», lobte der ehemalige Rennfahrer. «Er wurde Zweiter, nur zwei Tausendstelsekunden hinter Sam Lowes, was für das Rennwochenende sehr ermutigend ist. Er fühlte sich wohl und sagte, es sei ihm leicht gefallen, die Rundenzeit zu finden und konstant zu fahren, was genau das ist, wonach wir gesucht haben.»
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Der sonst so zuverlässige Locatelli war auch beim Test ein wenig das Sorgenkind. Der Italiener stürzte bei hoher Geschwindigkeit, blieb aber glücklicherweise unverletzt.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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«Was Loka betrifft, so hatte er einen guten Start und ein gutes Gefühl, doch dann hatte er leider einen Sturz, der die Verbesserung und den Plan für den Nachmittag beeinträchtigte. Wir waren auf dem richtigen Weg, aber danach hat es einige Zeit gedauert, den Rhythmus wiederzufinden», erklärte Canepa. «Aber auch wenn die Rundenzeit nicht kam, haben wir etwas sehr Wichtiges verstanden. Wir werden für die zweite Runde in Portimão bereit sein!»
Für Canepa ist klar: Beim Europaauftakt auf der portugiesischen Rennstrecke Ende März wird sich Yamaha überzeugender verkaufen! «Das Ziel besteht darin, deutlich besser abzuschneiden als in Australien, und ich glaube, dass dieser Test wirklich hilfreich war, um unser Gesamtpaket und das Gefühl der Fahrer zu verbessern», hofft der Italiener.
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