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Crafar zu Strecke in Goiania: «An einigen Einfahrten ist etwas Mut gefragt»

MotoGP-Chef-Steward Simon Crafar verschaffte sich mit dem Auto einen ersten Eindruck von der Rennstrecke in Brasilien. Was die Besonderheiten sind und an welchen Kurs ihn das flüssige Layout erinnert.

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An diesem Wochenende kehrt die MotoGP-WM nach 22 Jahren nach Brasilien zurück. Die rundumerneuerte Rennstrecke in Goiania ist für alle Neuland – keiner der Fahrer ist mit einem MotoGP-Bike auf der 3,84 km langen Strecke mit den neun Rechts- und den fünf Linkskurven jemals gefahren.

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Dafür drehte Chef-Steward Simon Crafar am Mittwoch in dieser Woche die ersten Runden auf der neuen Strecke. Seine Eindrücke teilte er danach auf Social Media. «Ich bin heute gemächlich mit dem Auto drei Runden gefahren, um mir die Rennstrecke Autodromo Internacional de Goiania Ayrton Senna anzusehen. Die Strecke ist ziemlich technisch, schnell und flüssig, und an einigen Kurveneinfahrten ist etwas Mut gefragt», erzählte der ehemalige Motorradrennfahrer und GP-Sieger. «Die Einfahrt in Kurve 1 erinnert mich zum Beispiel an Kurve 1 in Eastern Creek oder an die Einfahrt in die letzte Kurve in Aragon (allerdings rechts statt links). Außerdem vermute ich, dass die rechte Seite des Vorderreifens bei so vielen schnellen Einfahrten unter Bremsdruck stark beansprucht wird. Die Ausfahrt der letzten Kurve erinnert mich an die letzte Kurve in Aragon (allerdings rechts statt links). Es gibt keine Stop-and-Go-Haarnadelkurven. Die Strecke ist flüssig. Mein erster Eindruck vom Layout ist großartig!»

Morbidelli, Marini und Moreira kennen die Strecke bereits

Der Neuseeländer konnte sich so einen ersten Eindruck vom Layout in Goiania verschaffen – bevor die MotoGP-Asse am Freitag im ersten freien Training mit ihren 300-PS-Raketen ihre Runden drehen. Franco Morbidelli (VR46 Ducati), Luca Marini (Honda) und Lokalmatador Diogo Moreira (LCR Honda) sind vor knapp einem Jahr auch bereits einige Runden auf der rundumerneuerten Rennstrecke gefahren. Anlässlich eines Fan-Events gingen sie damals mit Superbikes auf den Kurs.

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Zurück zu Simon Crafar: Der 57-Jährige hatte insgesamt 32-Grand-Prix-Starts (250 ccm und 500 ccm). Seine beste Saison in der Motorrad-WM hatte er 1998, als er im britischen Donington Park mit einer Yamaha YZR500 seinen einzigen GP-Sieg holte und in der Gesamtwertung Platz 7 belegte. Nach seiner Karriere im GP-Sport wechselte er zum Extrem-Enduro.

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