Nani Roma hat sich mit seinem Tagessieg auf der dritten Etappe im Mini des hessischen X-raid-Teams die Führung geschnappt. Vortagessieger Stéphane Peterhansel hingegen strauchelte.
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Nani Roma war auf der dritten Etappe der 36. Rallye Dakar von San Rafael ins knapp 600 km entfernte San Juan bestens drauf. Der Spanier kam im Mini des X-raid-Teams aus dem hessischen Trebur mit den Schotter-Bedingungen, die mehr dem Charakter einer Prüfung der regulären Rallye-Weltmeisterschaft ähnelten, am besten zurecht. Auf der 245 km langen Schotterpiste am Rande der Anden markierte der Vorjahresvierte mit 2:58:52 Stunden seine erste Bestzeit in diesem Jahr. Dort war er 1:07 Minuten schneller als sein polnischer Teamkollege Krzysztof Holowczyc. Einen starken Auftritt lieferte der Südafrikaner Leeroy Poulter, der im Toyota Hilux mit 3:19 Minuten Rückstand die drittbeste Tageszeit markierte.
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Nach der dritten Prüfung übernahm Roma als dritter Spitzenreiter die Führung und lag schon 9:06 Minuten vor seinem argentinischen Mini-Kollegen Orlando Terranova und 10:00 Minuten vor Nasser Al-Attiyah, Gewinner 2011, im dritten X-raid-Mini. Carlos Sainz, Dakar-Sieger von 2010, und sein deutscher Beifahrer Timo Gottschalk, am Vortag noch Zweite, rangierten im SMG-Buggy mit einem Rückstand von 12:02 Minuten auf den vierten Platz. Der Verlierer des dritten Tages war der elfmalige Rekordsieger Stéphane Peterhansel. Nach seinem Vortagessieg und seiner Führung am Montag verlor der französische Vorjahresgewinner im vierten Mini an dritten Tag wegen mehrerer Reifenschäden 28:27 Minuten auf die Bestmarke von Roma und stürzte vom ersten auf den fünften Platz (Rückstand: 24:08 Minuten), ab. Er musste sich sogar ein Ersatzrad von seinem Teampartner Terranova borgen. Knapp hinter ihm reihten sich der Südafrikaner Giniel de Villiers und sein norddeutscher Beifahrer Dirk von Zitzewitz, die erste Dakar-Sieger in Südamerika, im Toyota Hilux mit einem Rückstand von 26:23 Minuten ein.
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