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DTM: Neues BMW-Team für Timo Glock und Tom Blomqvist

Von Andreas Reiners
Timo Glock

Timo Glock

Die DTM-Saisonvorbereitung biegt auf die Zielgerade ein. Zum Start der finalen Testfahrten in Hockenheim gibt BMW ein «neues» Einsatzteam bekannt.

BMW hatte sich nach der beschlossenen Reduzierung des DTM-Feldes von acht auf nur noch sechs Autos pro Hersteller gleich von zwei Teams getrennt: Schnitzer und MTEK sind 2017 zumindest in der Tourenwagenserie nicht mehr für die Münchner im Einsatz. Die sechs BMW M4 DTM werden in der anstehenden Saison von RMG und RBM betreut.

Das Team RMG tritt offiziell mit Champion Marco Wittmann, Augusto Farfus und Timo Glock an, das Team RBM mit Maxime Martin, Bruno Spengler und Tom Blomqvist. Die Besonderheit dabei: Die beiden BMW von Glock und Blomqvist werden von einer gemischten Crew betreut, die sich aus Mechanikern und Ingenieuren der beiden verbliebenen BMW-Teams zusammensetzt. Dieses neue Fahrzeugteam läuft unter dem Namen Reinhold Mampaey Racing, kurz «RMR».

«Als Mannschaft perfekt zusammenzuarbeiten, das ist im Motorsport absolut unerlässlich», sagt BMW-Motorsportdirektor Jens Marquardt. «Dass sich die Crews von RMG und RBM in diesem Jahr nun den Einsatz zwei unserer BMW M4 DTM gewissermaßen teilen, ist eine völlig neue Art des Teamworks. Dass alle Teams und Fahrer völlig gleichberechtigt sind, ist auch weiterhin ein wesentlicher Bestandteil unserer Philosophie in der DTM.»

Die Verantwortung für die RMR-Crew tragen die beiden Teamchefs Stefan Reinhold (RMG) und Bart Mampaey (RBM). Die organisatorische Regelung an den DTM-Rennwochenenden ist auch bereits definiert: Die Garagen von Glock und Blomqvist werden zwischen denen der Teams RMG und RBM platziert, beim Boxenstopp stellt jede Mannschaft jeweils vier Mechaniker.

Das DTM-Aufgebot von BMW in der Übersicht.

BMW Team RMG
Marco Wittmann (GER, Startnummer 11)
Augusto Farfus (BRA, Startnummer 15)

BMW Team RMR
Timo Glock (GER, Startnummer 16)
Tom Blomqvist (GBR, Startnummer 31) 

BMW Team RBM
Bruno Spengler (CAN, Startnummer 7)
Maxime Martin (BEL, Startnummer 36)

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