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Beirer (KTM): «Ein Kundenteam muss auch Schmied des eigenen Glücks sein»
KTM startet auch im kommenden Jahr mit zwei Teams und vier Werksfahrern in die MotoGP-Saison. Und auch mit dem Beginn der neuen Ära 2027 sollen vier KTM-Renner kreisen – aber mit anderen Spielregeln.
MotoGP
Im Artikel erwähnt

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Kein anderer Hersteller in der MotoGP tritt so geschlossen auf wie KTM. Die vier RC16 sind aus der Sicht der Zuschauer nur über die Startnummern zu unterscheiden. Red Bull KTM Factory Racing und Red Bull KTM Tech3 – die Demonstration ist gewollt, denn beide Mannschaften werden aktuell in erster Instanz von KTM und Red Bull finanziert.
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Die vier Piloten – Acosta, Binder, Vinales und Bastianini – sind vertraglich an KTM Racing gebunden. Das Budget für acht Werksmotorräder und vier Piloten wird in Österreich veranschlagt. Entsprechend liegen sowohl die technische Weiterentwicklung inklusive eines Premium-Testteams als auch die Fahrerentscheidungen bei der Mannschaft um Rennsportchef Pit Beirer. Dazu kommen acht Mitarbeiter bei KTM, die als Unterstützung für Tech3 aktiv sind. Im Gespräch mit SPEEDWEEK.com unterstrich Beirer die Konstanz der Zusammenarbeit für das kommende Jahr: «Für 2026 ändert sich gar nichts. Wir haben einen gültigen Vertrag, der uns bislang viel Freude gemacht hat – und den wir auch mit Freude für die Zukunft weiterentwickeln werden. Ziel ist es, auch darüber hinaus weiter gut zu kooperieren.»
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Wir haben es mit Finanzprofis zu tun, die das Geschäft MotoGP weiterentwickeln wollenPit Beirer
Dennoch – der Verkauf von Tech3, an ein von Günther Steiner geführtes Konsortium, wird das Verhältnis zwischen Werk und Kundenteam verändern. Pit Beirer: «Fakt ist, Tech3 bekommt einen neuen Inhaber und wir haben es mit den neuen Besitzern mit absoluten Finanzprofis zu tun, die das Geschäft MotoGP weiterentwickeln wollen. Abgesehen davon, dass das eine sehr gute Situation für den Sport ist, wollen sie in Zukunft mehr Verantwortung übernehmen.»
Der Rennsportchef der Österreicher ergänzt: «Als Inhaber wollen sie ihr Personal stellen und auch über die Fahrer entscheiden. Das ist nur fair. Auf der anderen Seite muss man sehen, dass uns die jetzige Konstellation auch sehr viel Geld kostet.» Beirer stellt klar: «In Zukunft werden wir weiterhin das Werksteam organisieren, dem Kundenteam werden wir die Motorräder zur Verfügung stellen – für den ganz normalen Preis. Wir sind uns auch mit den anderen Herstellern einig: Die Unterstützung der Werke stellt einen bedeutenden Teil des Werts dar und ein Stück weit muss ein unabhängiges Kundenteam auch Schmied des eigenen Glücks sein, auch wenn das bedeutet, dass sich die emotionale Beziehung der Partner bei einem angepassten Geschäftsmodell verändern wird.»
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Die Argumentation ist nachvollziehbar. Und klar ist auch: Das Interesse der MotoGP ist es, nicht nur fünf starke Hersteller mit angehängten Satelliten zu haben. Ausgesprochenes Ziel ist es, elf finanzkräftige Strukturen zu entwickeln, die gemeinsam in der Lage sind, das Geschäft rund um die Königsklasse mit Investitionen weiter voranzutreiben. Für Tech3 dürfte sich zur Saison 2027 viel ändern. Mit mehr Eigenständigkeit, aber auch mehr Verantwortung werden wichtige Entscheidungen direkt vom Team getroffen werden. Gleichzeitig müssen die Budgets angepasst werden. Nur dann kann eine erfolgreiche Selbständigkeit bei gleichzeitig enger Partnerschaft mit einem Hersteller funktionieren. Aktuell deutet vieles darauf hin, dass KTM und Tech3 auch über 2026 hinaus in der MotoGP zusammen operieren – beide Seiten nannten das Szenario Plan A. Doch unter den neuen Voraussetzungen hätte die neue Tech3-Führung auch die Freiheit, sich mit einem anderen Hersteller zu verbinden.
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