DTM Lausitzring: Rookie Eng rast auf die Pole

Von Andreas Reiners
Philipp Eng

Philipp Eng

Philipp Eng steht beim vierten DTM-Saisonrennen auf dem Lausitzring auf der Pole Position. Hinter dem Österreicher: Das Mercedes-Duo Pascal Wehrlein und Gary Paffett.

Philipp Eng setzt seine starken Auftritte beim zweiten DTM-Rennwochenende auf dem Lausitzring auch am Sonntag fort. Der BMW-Rookie holte sich im Qualifying zum vierten Lauf die erste Pole Position seiner Karriere.

«Yes, unglaublich!», jubelte der Österreicher nach der 20-minütigen Session. Eng fuhr in 1:38,150 Minuten die Bestzeit und hatte damit 0,026 Sekunden Vorsprung vor DTM-Rückkehrer Pascal Wehrlein, der sich Startplatz zwei sicherte. Hinter ihm auf Rang drei: Mercedes-Teamkollege Gary Paffett.

Eng hatte seine gute Form bereits am Samstag unter Beweis gestellt. Im Qualifying war er da schon auf Platz zwei gefahren, in dem chaotischen und spektakulären dritten Rennen holte er sich als Dritter seinen ersten Podestplatz.

Marco Wittmann landete als bester BMW-Mann auf Platz vier. Es zeigte sich mal wieder, wie eng es in der DTM zugeht. Samstagssieger Edoardo Mortara? Wurde «nur» Sechster. Der Gesamtführende Timo Glock? Zehnter. «Ich habe kein gutes Gefühl gehabt im Auto. Bei uns war es nicht rund. Wir müssen schauen, dass wir über die Renndistanz ein gutes Auto haben», sagte Glock.

Audi hatte erneut mit Problemen zu kämpfen. Mike Rockenfeller war als Fünfter der beste Fahrer der Ingolstädter, der zweitbeste Pilot war Nico Müller auf Rang 13. «Das war das Limit. Wir sind noch etwas ratlos, es ist sehr schwer im Moment», sagte Rockenfeller. Audi geht sowieso dezimiert an den Start.

Rast nicht am Start

Denn: Nicht dabei ist Meister René Rast. Dem Audi-Piloten geht es nach seinem Horror-Crash vom dritten Saisonrennen am Samstag gut, er war nach einer Nacht im Krankenhaus schon wieder im Fahrerlager und saß am Kommandostand seines Teams Rosberg. Doch die Freigabe für das Rennen bekam er von den Ärzten nicht.

«Ich habe noch leichte Schmerzen im Ellenbogen. Ein großes Lob an die Hersteller und das Reglement, das wir in so sicheren Autos unterwegs sind», sagte Rast. Der 31-Jährige zum Horror-Crash: «Es sieht im Endeffekt schlimmer aus, als es war. Die erste Rolle war relativ weich, die zweite auch. Vor allem der letzte Einschlag war relativ hart. Das tat dann wirklich weh.» Der Bolide war so sehr zerstört, dass ein rechtzeitiger Aufbau unmöglich gewesen wäre. Audi fährt am Sonntag deshalb nur mit fünf Autos.

Das ist das Rest-Programm

Zwischen Qualifikation und Rennen, wenn die Autos mal nicht auf der Strecke sind, könnt ihr noch einmal das vergangene Rennen in der Wiederholung sehen. Außerdem wird nach der Sendung noch die Pressekonferenz mit den besten drei Fahrern gezeigt.

Das vierte Rennen der Saison könnt ihr ab 13.00 Uhr zudem im TV in SAT.1 verfolgen oder im Livestream auf ran.de, auf dtm.com oder auf YouTube. Sowohl auf dtm.com und im YouTube-Channel gibt es auch das Training und das Qualifying zu sehen.

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