FIA WEC

4h Shanghai: Weitere Stimmen zum dritten WEC-Rennen

Von Oliver Müller - 10.11.2019 19:03

Rebellion feierte beim dritten Saisonlauf der Sportwagen-WM (FIA WEC) in Shanghai den ersten Sieg des Jahres. Den Toyota blieben nur die Plätze zwei und drei. Das sagen die erfolgreichen Piloten zu ihren Leistungen.

Beim dritten Rennwochenende der FIA WEC konnte Rebellion Racing jubeln. Bruno Senna, Gustavo Menezes und Norman Nato siegten im R13 vor den beiden Toyota-Duos Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima und Brendon Hartley bzw. Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López. Das Rennen stand jedoch im Zeichen einer extremen technischen Einstufung der beiden TS050 Hybrid, sodass die sonst so erfolgsverwöhnten japanischen Boliden keine wirkliche Siegeschance hatten. In der GTE-Klasse gewann der Porsche 911 RSR von Michael Christensen und Kévin Estre nachdem der Ferrari 488 GTE Evo von Alessandro Pier Guidi und James Calado nachträglich aus der Wertung genommen wurde. Das sind weitere Stimmen zum China-Auftritt der FIA WEC.

Norman Nato – Sieger LMP1 auf Rebellion

«Es war ein sehr gutes Wochenende mit der Pole-Position und dem Sieg. Wir hätten nichts Besseres erträumen können. Der Rennstart hatte es in sich. Die Autos, die mich überholten, wurden jedoch bestraft. Wir haben auch einige Zeit gebraucht, um die Reifen auf Temperatur zu bringen. Trotz dieser kleinen Komplikationen machten wir ein fehlerfreies Rennen, sei es im Team oder bei den Fahrern. Genau das war das Ziel.»

Bruno Senna – Sieger LMP1 auf Rebellion

«Das Team hat es heute geschafft. Perfekte Boxenstopps, tolle Strategie und auch das Auto war stark und zuverlässig. Wir haben die ganze Zeit über Druck gemacht, um die Schwierigkeiten mit den Reifen vom Rennbeginn zu überwinden. Norman und Gustavo haben eine sehr gute Leistung gezeigt. Heute war unser Tag und wir freuen uns sehr. Es ist ein historischer Moment, auf den wir stolz sein können.»

Sébastien Buemi – Zweiter LMP1 auf Toyota

«Ich bin mit dem heutigen Rennen recht zufrieden, denn im Allgemeinen haben wir gute Arbeit geleistet. Ich glaube nicht, dass wir mehr als das hätten erreichen können. Wir haben unser Bestes gegeben und ein sauberes Rennen gefahren, meine Teamkollegen haben gute Arbeit geleistet, also bin ich zufrieden. Herzlichen Glückwunsch an Rebellion zum Sieg. Ich wünschte, wir hätten die Möglichkeit gehabt, mit ihnen zu kämpfen, aber sie machten keine Fehler und wir hatten heute nicht das nötige Tempo.»

José María López – Dritter LMP1 auf Toyota

«Das war ein hartes Rennen, zumal es so schwierig war, sich durch den Verkehr zu kämpfen. Jedes Überholmanöver bedeutete in unserer Situation ein kleines Risiko. Es fühlte sich zudem so an, als hätte unser Auto im Laufe des Rennens etwas an Leistung verloren, da es sich nicht so gut fahren ließ, wie noch am Freitag. Aber wir haben unser Bestes gegeben und immerhin beide Autos auf Podiumsplätze vor gefahren, wahrscheinlich ist das sogar mehr als wir hätten erwarten dürfen, also bin ich insgesamt relativ happy.»

Roberto Gonzalez – Sieger LMP2 auf Oreca

«Ich bin überglücklich und muss meinen Jota-Team einfach nur danke sagen. Auch meine beiden Teamkollegen Antonio Felix da Costa und Anthony Davidson haben eine herausragende Leistung geboten. Um ehrlich zu sein, haben wir mit dem Sieg gar nicht gerechnet und vielmehr ein schwieriges Rennen erwartet. Glücklicherweise ist es anders gekommen. Das fühlt sich großartig an.»

Richard Lietz – Zweiter GTE auf Porsche

«Unser neuer 911 RSR hat bisher bei jedem Rennen auf dem Podium gestanden. Wir lernen unser Auto von Rennen zu Rennen besser kennen. Das Set-up müssen wir noch weiter perfektionieren. Aber das Rennen fand nach dem schwierigen Qualifying ein versöhnliches Ende.»

Nicki Thiim – Vierter GTE auf Aston Martin

«Ich fuhr in Führung liegend an der Box vorbei, als sich ein Platten einstellte. Der Reifen hielt zwar noch zwei Drittel der Runde durch, doch dann ging er hoch. Das ist wirklich sehr schwer zu ertragen. Wir waren das ganze Wochenende über stark und wollten den Vorjahressieg wiederholen. Zumindest haben wir uns zurück gekämpft und einige gute Punkte gesammelt. Jetzt fahren wir mit dem Wissen nach Bahrain, dass wir wieder gewinnen können.»

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