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Mick Schumacher: Keine Deadline für die Formel 1

Von Otto Zuber
Mick Schumacher: «Von der Professionalität her geht es ein Stück näher in Richtung Formel 1»

Mick Schumacher: «Von der Professionalität her geht es ein Stück näher in Richtung Formel 1»

Mick Schumacher strebt eine Karriere in der Formel 1 an. Allerdings will er sich dafür genug Zeit lassen. Der Sohn des Rekord-Weltmeisters Michael Schumacher betont, dass er sich dazu bereit fühlen muss.

Mick Schumacher steigt in die Formel-3-EM auf, nachdem er in diesem Jahr sowohl in der deutschen als auch in der italienischen Formel-4-Meisterschaft jeweils den zweiten Gesamtrang erobert hat. «Ich kam in ein neues Team, das war eine Herausforderung, gerade mit zwei Meisterschaften», erzählt der Sohn des Formel-1-Rekordweltmeisters Michael Schumacher im Interview mit dem Kollegen der «Bild».

«Das war eine tolle Erfahrung», erklärt Mick weiter, und verrät: «Ich habe mich mit Prema auf Anhieb verstanden. Und daher war es eine schöne Saison, in der ich viel gelernt habe.» Das Lernen stand dabei im Vordergrund. «Aber wir sind auch immer auf Sieg gefahren», beteuert der Nachwuchsfahrer, der auch in der Formel-3-EM für Prema auf Punktejagd gehen wird.

Mick weiss, dass er sich jetzt noch Fehler erlauben kann: «Das gehört zum Lernprozess dazu.» Es gehe darum, aus den gemachten Fehlern zu lernen und diese in Zukunft zu vermeiden. Auch über seine Stärken denkt der ehrgeizige Teenager nach. Auf die Frage, was er besonders gut könne, erklärt er: «Vielleicht das Überholen. Im Kart lernt man ganz stark, wie man Zweikämpfe bestreitet. Das hat mir sehr geholfen.»

Und der 17-Jährige fügt an: «Das Racing macht mir einfach Spass. Das ist für mich natürlich und fällt mir daher vielleicht auch leichter als anderen.» Er weiss aber, dass es im nächsten Jahr nicht einfacher für ihn wird: «Von der Professionalität her geht es ein Stück näher in Richtung Formel 1. Es rückt alles enger zusammen und wird daher ein Stück schwieriger.»

Aber Mick scheut keine Mühen, schliesslich will er – wie sein berühmter Vater – eines Tages in der Formel 1 mitfahren. Eine Deadline hat er sich dafür aber nicht gesetzt. Gefragt nach dem zeitlichen Rahmen erklärt er, er steige auf, wenn er sich bereit fühle für diesen Schritt: «Aber das weiss ich eben erst, wenn der Moment für mich da ist.» Die Königsklasse sei aber auf jeden Fall sein Ziel, betont er daraufhin: «Ich möchte Formel-1-Weltmeister werden. Das will jeder Rennfahrer, denke ich.»

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