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Danilo Petrucci (BMW) exklusiv: «Erwartungen sind höher, der Druck steigt»

Nach seinem ersten BMW-Test für die Superbike-WM 2026 durfte Danilo Petrucci nichts sagen, weil er bis 31. Dezember beim Team Barni Ducati unter Vertrag stand. SPEEDWEEK.com bekam das erste Interview.

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Ursprünglich hätte Danilo Petrucci am Dienstag und Mittwoch nach dem Saisonfinale in Jerez am 19. Oktober erstmals mit der BMW testen sollen. Doch weil sich der Routinier in der Woche vor den Rennen in Estoril beim Training im Fitnessstudio den vierten Mittelhandknochen rechts brach, fiel er nicht nur für den vorletzten WM-Event in Portugal aus, sondern auch für die Rennen am folgenden Wochenende in Jerez – und den Test.

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Premiere mit der M1000RR hatte der Neuzugang im BMW-Werksteam deshalb am 26. November, als auch sein neuer ROKiT-Teamkollege Miguel Oliveira erstmals auf dem Bike saß. Weil beide bis Saisonende bei anderen Teams unter Vertrag standen, durften sie sich nicht zu ihrem neuen Arbeitsgerät äußern.

Die vergangenen Tage verbrachten Petrucci und Oliveira in Portimao, der Italiener war gerade erst nach Hause gekommen, als er Termin mit SPEEDWEEK.com hatte und sein erstes Interview über BMW gab.

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«Ich bin sehr glücklich, nach so vielen Jahren wieder ein Werksfahrer zu sein», erzählte der 35-Jährige. «Das war mein Ziel, seit meinen ‚Ferien‘ in der MotoAmerica und bei der Dakar und meiner Rückkehr in eine Weltmeisterschaft. Ich habe damals die Rückkehr mit Barni akzeptiert, mir war aber klar, dass ich wahrscheinlich eine Werksmaschine brauche, wenn ich die Meisterschaft gewinnen will. Oder mindestens, um zu versuchen, um eine gute Position zu kämpfen. Es macht mich glücklich, dass ich nach so vielen Jahren immer noch das tun kann, was ich am meisten liebe. Natürlich sind die Erwartungen jetzt höher und der Druck steigt. Aber das mag ich und will es für mich nutzen, um noch fokussierter zu sein und mehr Kontrolle über alles zu haben.»

«Die vergangenen drei Tage war ich in Portimao, es ist ein Genuss, Werksfahrer zu sein», betonte Petrucci. «BMW stellte mir ein sehr gutes Standardbike zur Verfügung und organisierte mir ein Training, sämtliche Mechaniker waren dabei. Das war sehr nützlich für mich. Das war keine Rennmaschine, es war aber gut, um meine Erinnerungen vom Test im November aufzufrischen. Und zu fühlen, was anders ist als das, was ich bislang gewöhnt war. Als ich die ersten Runden mit dem Serienbike drehte, wurde mir sofort klar, dass ich sehr fokussiert arbeiten muss. Das Bike ist neu für mich, es war kühl und Portimao ist nicht die einfachste Strecke. Es war hilfreich, dass wir dieses Training gemacht haben, bevor der nächste Test in Jerez ansteht. Ich muss verstehen, wie ich mich auf diesem Motorrad zu bewegen habe und mir das merken. Dieses Motorrad ist ganz anders als mein vorheriges, aber ich kam mit einem fetten Grinsen im Gesicht nach Hause, weil die Tage nützlich und gut waren und Spaß machten – ich habe es sehr genossen.»

BMW weiß, wie man mit diesem Motorrad schnell ist.

Danilo Petrucci

Danilo fuhr erst einmal in seiner Karriere mit einem Reihenvierzylinder-Motor, das war zum Ende der Saison 2012 sowie 2013 mit der Suter-BMW des Ioda-Teams in der MotoGP, das nach den zeitweiligen Regeln für Claiming-Rule-Teams antrat. 13 Jahre später hat «Petrux» wieder ein BMW-Aggregat zur Verfügung, doch dieses Mal im Team des Superbike-Weltmeisters und nicht in einer drittklassigen MotoGP-Truppe.

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«Natürlich muss ich mich an das anpassen, was das Bike und die Reifen verlangen», bemerkte der Evergreen. «Das musst du auf jeder Strecke und in jeder Kurve machen. Anschließend geht es darum die eigenen Fähigkeiten zu nutzen, um alles besser zu machen. Wir haben von allen Pisten gute Vergleichsdaten von Toprak – BMW weiß, wie man mit diesem Motorrad schnell ist. Ich muss verstehen, wie ich das hinbekomme und mein Können entsprechend einsetzen, um auch mit diesem Bike so schnell wie möglich zu fahren.»

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