Sergio Pérez über Pascal Wehrlein: «Ich würde fahren»

Von Otto Zuber
Sergio Pérez: «Ich wollte auf jeden Fall gleich wieder im Auto sitzen»

Sergio Pérez: «Ich wollte auf jeden Fall gleich wieder im Auto sitzen»

Sergio Pérez erinnert sich angesichts der neuerlichen GP-Absage von Sauber-Pilot Pascal Wehrlein an seinen Unfall von 2011 und erklärt: «Ich würde auch fahren, wenn ich nicht hundertprozentig fit bin.»

Sauber-Pilot Pascal Wehrlein verzichtet auch in China auf eine Teilnahme am GP-Wochenende, weil er noch nicht ganz fit ist. Dies bestätigten die Schweizer am Montag, 3. April mit einer kurzen Mitteilung. In dieser meldete sich auch der Mercedes-Nachwuchsfahrer zu Wort, der erklärte: «Das Wichtigste ist für mich, dass ich sehr hart trainieren kann, um meine Leistung so schnell wie möglich hundertprozentig abrufen zu können. So bin ich dann gut vorbereitet für meinen ersten vollumfänglichen Grand-Prix-Einsatz für das Sauber-Team. Ich hoffe, dass dies bereits in Bahrain der Fall sein wird. Spätestens für den Russland-GP sollte ich aber wieder in bester körperlicher Verfassung sein.»

Im Formel-1-Fahrerlager fragen sich viele, ob hinter dem verspäteten Saisonstart von Wehrlein nicht mehr als nur ein Trainingsrückstand steckt. Denn diesen hat sich der 22-Jährige eingehandelt, weil er beim Hallen-Wettbewerb «Race of Champions» einen Abflug hatte, bei dem er sich am Rücken verletzte. Auch Force India-Pilot Sergio Pérez, der selbst zwei Jahre (2011 und 2012) für das Sauber-Team unterwegs gewesen war, erklärt: «Ich hoffe wirklich, dass da nichts Ernsteres ist und es wirklich an seiner Fitness liegt.»

Der 27-Jährige aus Guadalajara beteuert: «Ich würde auf jeden Fall fahren, auch wenn ich im Auto leide. Aber jeder Fahrer und jede Person ist da anders, ich respektiere seinen Standpunkt.» Dennoch betont er auch: «Als Fahrer interessiert es dich ja nicht wirklich um du hundertprozentig fit bist, du willst auf jeden Fall fahren.»

Und Pérez erinnert sich an seine eigene Verletzungspause von 2011, die er nach einem harten Abflug im dritten Qualifying-Segment zum Monaco-GP hatte einlegen müssen. «Ich war da in einer ähnlichen Situation, in Kanada durfte ich nicht fahren, weil sich alles noch drehte, da meine Gehirnerschütterung noch nicht ausgeheilt war. Es dauerte etwa fünf Rennen, bis ich wieder ganz der Alte war, erst nach der Sommerpause war ich wieder ganz fit. Trotzdem habe ich die Renen nach Kanada bestritten, ich wollte auf jeden Fall gleich wieder im Auto sitzen.»

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