Günther Steiner: Das unterscheidet Max Verstappen von Sebastian Vettel
Nachdem Max Verstappen seinen WM-Titel nicht verteidigen konnte, wurde die Frage laut, ob dem Niederländer das gleiche Schicksal wie dem früheren Red Bull Racing-Star Sebastian Vettel blüht.
Vier WM-Titel in Folge mit Red Bull Racing – das schaffte vor Max Verstappen bereits Sebastian Vettel. Der Deutsche sicherte sich zwischen 2010 und 2013 die WM-Krone, im darauffolgenden Jahr musste er sich mit dem fünften Gesamtrang begnügen, und dann folgte der Wechsel zu Ferrari.
Auch mit den Roten schaffte es der Heppenheimer nicht mehr ganz an die Spitze – drei Mal gehörte er aber zur Top-3 der WM. Seine erste Saison mit dem Team aus Maranello krönte er mit dem dritten WM-Rang, 2017 und 2018 wurde er jeweils WM-Zweiter. Seine letzten beiden Jahre im unterlegenen Aston Martin fielen mit zwei zwölften Gesamträngen vergleichsweise bescheiden aus.
Die Frage, ob Verstappen nun das gleiche Schicksal blüht, wurde Günther Steiner im «The Red Flags»-Podcast gestellt. Und der ehemalige Haas-Teamchef ist sich sicher: «Nein, ich denke, es liegt daran, dass Vettel immer in einem dominanten Auto sass und Max hingegen gezeigt hat, dass er es auch ohne ein dominantes Auto schaffen kann, denn der Red Bull Racing-Renner war in diesem Jahr nicht das beste Auto im Feld.»
«Es war auch letztes Jahr nicht das beste Auto, und trotzdem hat er letztes Jahr gewonnen und ist dieses Jahr Zweiter geworden. So sehr ich Vettel und seine Leistung respektiere, muss ich sagen, dass er zu Ferrari kam, und nicht so viel bewegt hat. Er hat Rennen gewonnen, aber es war nie eine Erfolgsgeschichte wie die von Michael Schumacher. Ich denke, dass Max in einer anderen Liga spielt», erläuterte der Südtiroler.
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