Carlos Sainz: «Williams dank Mercedes vor Toro Rosso»

Von Otto Zuber
Formel 1
Carlos Sainz: «Ich bin mir hundertprozentig sicher, dass sich das Kräfteverhältnis von Rennen zu Rennen ändern wird»

Carlos Sainz: «Ich bin mir hundertprozentig sicher, dass sich das Kräfteverhältnis von Rennen zu Rennen ändern wird»

Obwohl Toro Rosso nach dem China-GP den vierten Rang in der WM-Tabelle belegt, ist Carlos Sainz überzeugt, dass Williams dank der Mercedes-Power sowohl im Qualifying als auch im Rennen die Nase vorne hat.

Beim zweiten WM-Lauf des Jahres auf dem Shanghai International Circuit durfte sich das Toro Rosso-Team erneut über sechs WM-Punkte freuen. Schon beim Saisonauftakt in Melbourne hatten Carlos Sainz und Daniil Kvyat mit den Rängen 8 und 9 sechs Zähler eingefahren. In China kam zwar nur der Spanier ins Ziel, diesmal allerdings auf Position 7.

Dank der erneuten Punktefahrt belegt der Rennstall aus Faenza nun den vierten Zwischenrang in der Team-Wertung. Trotzdem ist Sainz überzeugt, dass der Williams-Rennstall die Nase vorn hat – egal, ob es ums Abschlusstraining oder das Renntempo geht. Der Sohn der gleichnamigen Rallye-Legende ist überzeugt, dass die Konkurrenz aus Grove von der Mercedes-Power profitiert.

Allerdings sei die Lücke nicht gross, betont Sainz in Bahrain: «Es ist nicht viel. Ich denke, im Qualifying geht es um etwa drei Zehntel pro Runde, doch im Rennen machen wir das wieder wett. Das liegt am Qualifying-Modus des Mercedes-Motors, den immer noch niemand versteht.»

«Man sieht es bei Lewis Hamilton, wie er fürs Q3 plötzlich aufdreht», fügt der 22-Jährige aus Madrid an. «Auch Williams dreht offensichtlich auf. Aber im Rennen denke ich, dass wir uns mit ihnen anlegen können, auch wenn sie noch ein kleines bisschen schneller sind.»

Mit Blick aufs hart umkämpfte Mittelfeld gesteht Sainz auch: «Ich bin mir hundertprozentig sicher, dass sich das Kräfteverhältnis von Rennen zu Rennen ändern wird – vor allem weil Force India hier ein Update bringen will. Wir werden wahrscheinlich eines für Barcelona haben und dann kommt auch das Renault-Upgrade und die weiteren Weiterentwicklungen. Es wird sich also noch vieles ändern. Ich denke, dass Williams im Qualifying und Rennen das stärkste Auto im Mittelfeld hat.»

«Was danach kommt, kann ich beim besten Willen nicht sagen, denn da ist die Leistungsdichte so eng und es geht um Kleinigkeiten, die am Ende den Unterschied machen können. Es wird also sehr spannend», erklärt Sainz angesichts der Mittelfeld-Kandidaten Haas, Force India und Renault. «Ich geniesse diesen Kampf im Mittelfeld, denn für mich geht es darum, der Beste hinter Mercedes, Ferrari und Red Bull Racing zu sein.»

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