Ferrari in Bahrain: Nur noch dritte Kraft? Das sagen Leclerc und Hamilton
Ferrari-Ass Charles Leclerc hielt auf dem Bahrain International Circuit eine ganze Weile die Bestzeit, dann liessen George Russell (Mercedes) und Oscar Piastri (McLaren) die Muskeln spielen.
Wie stark ist Ferrari wirklich? Zur Mittagszeit von Testtag 4 auf dem Bahrain International Circuit durften die treuen Tifosi stolz auf die Bestzeit von Charles Leclerc verweisen, doch in der Folge waren zwei Fahrer mit Mercedes-Motoren flotter unterwegs – George Russell im Werks-Mercedes und auch Oscar Piastri im McLaren.
Und kugelsicher ist der Ferrari auch nicht mehr: Wegen eines «kleineren Problems» (Originalton Ferrari) büsste Superstar Lewis Hamilton 90 Minuten Fahrzeit ein.
Das Programm von Ferrari
Ferrari legte an diesem Tag 117 Runden zurück (oder 633 km). Schwerpunkt am Morgen von Leclerc: Datenerfassung, dann Ausloten des Fahrzeugs in Einsätzen unterschiedlicher Länge.
Der achtfache GP-Sieger blieb den ganzen Morgen auf Pirelli-Reifen des Typs C3 und erzielte damit seine schnellste Zeit (1:33,739 min).
Auch Hamilton war ausschliesslich auf C3-Walzen auf der Bahn, wegen obigen Problems war eine genaue Prüfung notwendig. Er konnte nur 47 Runden fahren (Charles 70).
Ungewöhnlich: Sein Auto mit einem grünen Frontflügel – eingesaut mit zähflüssigem FloVis, um Luftströmungen sichbar zu machen.
Leclerc: «Nichts in die Leistung hinein interpretieren»
Leclerc sagt: «Wir haben unser Programm am Morgen ohne Probleme absolviert. Derzeit ist es sehr schwierig, allzu viel in die Leistung hinein zu interpretieren, und darauf konzentrieren wir uns auch gar nicht.»
Lewis Hamilton ergänzt: «Es war ein solider Tag, da wir eine gute Anzahl an Runden absolvieren konnten, was positiv ist. Während meines Einsatzes gab es ein kleines Problem, aber das Team hat grossartige Arbeit geleistet, um mich wieder auf die Strecke zu bringen und einige Dauerläufe zu ermöglichen.»
«Ich habe das Gefühl, dass wir im Vergleich zur letzten Woche Fortschritte gemacht haben und ich mein Verständnis für das Auto weiter ausbaue. Wir arbeiten noch an der Feinabstimmung der Abstimmung, aber wir sind auf dem richtigen Weg.»
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