McLaren: Norris und Piastri loben Fortschritt, aber Speed ist Fragezeichen
So arbeiten Konstrukteurs-Weltmeister: McLaren spult viele Runden ab, setzt zwischendurch ein Highlight, aber der nagende Verdacht bleibt – auch die Papaya-Truppe zeigt nicht, was sie wirklich kann.
McLaren arbeitet sich mit der Unerschüttlichkeit von Champions durchs Bahrain-Programm. Das Traditions-Team ist am vierten Testtag auf dem Bahrain International Circuit viel zum Fahren gekommen, eine Weile hielt der Australier Oscar Piastri die Bestzeit.
Das Programm der zehnfachen Konstrukteurs-Weltmeister: Eine knappe GP-Distanz mit Formel-1-Weltmeister Lando Norris am Morgen, bei idealeren Bedingungen (da kühler), lotete der Engländer verschiedene Abstimmungsvarianten aus und experimentierte mit unterschiedlichen Einstellungen der Antriebseinheit. Dazu war der elffache GP-Sieger einer der wenigen Fahrer, die mit drei verschiedenen Reifenmischungen unterwegs waren (C1, C2, C3).
Der neunfache GP-Sieger Oscar Piastri war nicht nur länger auf der Bahn als Norris (Lando 54 Runden, Piastri 70), er fuhr auch schneller. Der Australier fuhr zwischendurch Bestzeit, dann wurde er von Mercedes-Fahrer George Russell unterboten, um eine Zehntelsekunde.
Norris: «Fühle mich im Wagen immer wohler»
Lando Norris: «Ich fühle mich im Wagen immer wohler. Die Verhältnisse waren anders als in der ersten Woche, mit anderer Windrichtung und weniger warm. Ich lerne mit jeder Runde hinzu.»
Oscar Piastri: «Das war solide, ich finde, ich mache gute Fortschritte beim Verständnis des neuen Rennwagens. Wir vertiefen unser Wissen und versuchen, den Wagen in allen möglichen Fahrbedingungen auszuloten.»
Norris und Piastri fassen Vertrauen
Merk Temple, Technical Director Performance: «Es war spannend heute zu erleben, wie der Wagen auf die unterschiedlichen Temperaturen reagiert hat. Zudem hat der Wind gedreht. Bei Lando hatte der Wind grösseren Einfluss als später beim Test von Oscar.»
«Wir sehen, wie Lando und Oscar mehr und mehr Vertrauen ins Auto fassen. Was uns Ingenieure angeht, so erfahren wir immer mehr, wie wir mit diesem neuen Auto ans Limit gehen können, sowohl was das Chassis angeht als auch auf Motorenseite. Wir sind mit der Arbeit zufrieden und wissen – da kommt noch viel mehr.»
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