George Russell (Mercedes/1.): «Unangenehme Überraschungen vermeiden»
Der Engländer George Russell untermauert mit der neuen Bahrain-Testbestzeit seinen Anspruch, 2026 ein Wörtchen mitreden zu wollen bei der Titelvergabe. «Wir sind gut in die Testwoche gestartet.»
Haben wir am vierten Bahrain-Testtag die neue Hackordnung der Formel 1 erlebt? George Russell im Mercedes vor Oscar Piastri im McLaren, dann Charles Leclerc im Ferrari.
Fest steht heute schon: Die Top-Teams sind am besten aufgestellt, was die neuen Rennwagen angeht. Es wird 2026 keinen Sensations-Weltmeister geben wie 2009, als Jenson Button mit BrawnGP dank des genialen Doppeldiffusor-Tricks die Konkurrenz hinter sich liess.
Der Engländer George Russell (28) hat 2025 seine beste GP-Saison gezeigt, wurde starker WM-Vierter und sagte: «Ich fühle mich bereit, ein Wörtchen um den Titel mitzureden.»
Vielleicht hat er mit dem Mercedes W17 nun auch das Mittel dazu. Am 18. Februar hat damit beim Formel-1-Wintertest in Bahrain Bestzeit erzielt.
George Russell: «Jede Runde zählt»
Russell sagt: «Mit nur noch zwei Testtagen vor dem Abflug nach Melbourne ist jede Runde kostbar. Im ersten Test hatten wir zwar nicht die beste Zuverlässigkeit, aber diese Woche sind wir gut gestartet und haben zusammen mit Kimi 147 Runden absolviert.»
«Wir haben einige Updates für den W17 mitgebracht (darunter erheblich schlankere Seitenkästen, M.B), daher lag unser Fokus darauf, diese zu testen und unangenehme Überraschungen zu vermeiden. Wir konnten den Grossteil der geplanten Arbeiten abschließen und werden unser Wissen in den letzten beiden Testtagen weiter ausbauen.»
Andrew Shovlin: «Reifenverschleiss unter Kontrolle»
Andrew Shovlin, der leitende Ingenieur, ergänzt: «Wir haben einen soliden Start in die letzten Testtage hingelegt, mit 69 Runden für Kimi und 78 für George. Wir haben einige Teile am W17 aktualisiert, und sie scheinen das zu leisten, was wir uns von ihnen erhofft haben. Ausserdem haben wir ein Programm mit Abstimmungsarbeiten durchlaufen, um mehr über das Auto und die Reifen zu verstehen.»
«Die Strecke verändert sich hier im Laufe eines Tages erheblich, wenn sie sich aufheizt und wieder abkühlt, was die Analyse der Ergebnisse oft erschwert. Dennoch scheinen wir das Auto in einem guten Bereich halten zu können, und es ist ermutigend zu sehen, dass der Reifenverschleiss unter Kontrolle war.»
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