Sebastian Vettel: Tipps von Timo Glock für Pole-Runde

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Sebastian Vettel im RTL-Interview mit Timo Glock

Sebastian Vettel im RTL-Interview mit Timo Glock

Ferrari-Star Sebastian Vettel drehte im Qualifying zum Deutschland-GP die schnellste je gefahrene Formel-1-Runde in Hockenheim. Das schaffte er auch dank eines Tipps von Timo Glock.

Wie viel Sebastian Vettel von Ex-GP-Pilot Timo Glock hält, betonte der Ferrari-Ausnahmekönner unlängst in einem Gespräch mit Formel-1-Boxengassenreporter Will Buxton. Darin erklärte der vierfache Champion auf die Frage, mit welchem Fahrer er am besten auskomme: «Ich weiss nicht, es ist ein bisschen wie in der Schule, da mochte man auch die einen mehr als die anderen, manchmal aus einem Grund, manchmal auch nicht. Wahrscheinlich ist das Timo.»

Und der Heppenheimer sagte über seinen früheren Gegner und langjährigen Freund: «Ich kam von Anfang an gut mit ihm aus, obwohl ein gewisser Altersunterschied zwischen uns besteht, war dieser nie spürbar, auch nicht, als wir noch jung waren und fünf Jahre noch was ausmachten. Doch bei ihm war das nie präsent. Es verbindet natürlich auch, dass wir Beide aus der gleichen Ecke kommen. Aber er ist auch einfach ein fantastischer Kerl.»

Glock bedankte sich in Hockenheim für diese netten Worte. Am Abend vor dem Qualifying gab er dem vierfachen Weltmeister einen wichtigen Tipp, wie Vettel hinterher im RTL-Interview mit dem 36-jährigen DTM-Piloten verriet. «Ich habe das auch dank Timos Hilfe hinbekommen. Denn wir haben uns noch gestern über die erste Ecke ausgetauscht.» Und Timo fragte gleich nach: «Hat’s geklappt?» Was Vettel mit einem Handschlag bejahte.

Wie dieser Tipp genau lautete, wollten keiner der Beiden verraten, Vettel erzählte nur soviel: «Es ging darum, wie man die erste Kurve anfährt. Er hat geschrieben: Wenn du dies und jenes machst, dann bist schneller – bei mir brachte das zwei Zehntel. Die erste Kurve war zwar sehr schnell vorbei, aber der erste Sektor war so gut, dass es geklappt haben muss.» Und Timo bestätigte grinsend: «Er war zwei Zehntel schneller, da dachte ich mir: Es muss funktioniert haben.»

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