Lewis Hamilton verblüfft: Anruf von Niki Lauda!

Von Gino Bosisio
Formel 1
Niki Lauda und Lewis Hamilton

Niki Lauda und Lewis Hamilton

Niki Lauda meldete sich völlig überraschend per Telefon bei seinem englischen Superstar Lewis Hamilton. Der Aufsichtsrats-Chef des Formel-1-Rennstalls von Mercedes ist auf dem Wege der Besserung.

Niki Lauda fehlt seit Monaten im Formel-1-Fahrerlager und wird sich nach seiner Lungentransplantation im August im Wiener AKH in dieser Saison auch nicht mehr dort blicken lassen. Dass der mittlerweile 69 Jahre alte Wiener dennoch an seinem Job hängt, bewies er dieser Tage und meldet sich völlig überraschend per Telefon bei WM-Leader Lewis Hamilton.

«Ich habe mit ihm gesprochen, er hat mich auf dem Handy angerufen. Ich war geschockt», gestand Hamilton. «“Hey, du klingst jünger als je zuvor!“ habe ich ihm gleich gesagt», schildert der Weltmeister gegenüber dem österreichischen Radiosender Ö3. «Niki kann bald in die Rehabilitation und danach das Krankenhaus verlassen.»

Die Reha-Anstalt im niederösterreichischen Hochegg, etwa 90 Kilometer von Wien entfernt, wäre eine in Frage kommende Anlage. Die Klinik ist die am nächsten zu Wien gelegene Einrichtung für Lungen-Patienten.

Von Lauda hat Hamilton einen sehr ermutigenden Eindruck: «Niki ist so entschlossen, ist seinen Ärzten und seiner Frau so dankbar. Die Mediziner haben einen guten Job gemacht, hat Niki gesagt.»

Der exzentrische britische Mercedes-Star gesteht: «Wir vermissen Niki hier im Team, wir fahren die Rennen in seinem Geiste.» Hamilton will Lauda in der Reha besuchen: «Ich reise sicher noch vor Ende der laufenden Saison nach Wien.»

Lauda durfte am Dienstag die Intensivstation der Klinik verlassen und erste Schritte an der frischen Luft machen. Begleitet wurde der dreifache Weltmeister auf der Terrasse des AKH von fünf Ärzten, seinem ältesten Sohn Lukas und einem Physiotherapeuten. Danach folgte der Anruf bei Hamilton in Texas.

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Lewis Hamilton: Hunger auf mehr als Formel 1

Mathias Brunner
​Lewis Hamilton ist nach 2008, 2014, 2015, 2017, 2018 und 2019 zum siebten Mal Formel-1-Weltmeister. Doch sein Erbe besteht nicht aus Bestmarken, die er reihenweise niederreisst. Sein Erbe reicht erheblich weiter.
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