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Team-Duelle 2018: So gut waren Vettel, Hamilton & Co.

​​​Eine alte Faustregel im GP-Sport behält ihre Gültigkeit: Der erste Gegner ist der Stallgefährte. Die Bilanz von Qualifyings und Rennen fällt für die zwanzig Formel-1-Piloten 2018 erstaunlich aus.

Formel 1

Im Artikel erwähnt





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Wer in der Formel 1 weiterkommen will, muss durch überragende Leistungen auf sich aufmerksam machen. Abgesehen von den Piloten der drei Top-Teams hat jedoch kein Pilot das richtige Werkzeug, um in der Königsklasse zu siegen. Für die Fahrer jener sieben Grand-Prix-Teams geht es darum, den aufsässigsten aller Gegner zu schlagen, den Feind im eigenen Lager, den Stallgefährten. Die Formel 1 ist im ständigen Wandel, aber einige Faustregeln haben ihre Gültigkeit behalten – nur wer regelmässig seinem Teamgefährten auf die Hucke gibt, hält sich im Gespräch.

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Nach der Formel-1-WM 2018 wollten wir wissen: Wo stehen die 20 Formel-1-Fahrer da, die wir im Einsatz gesehen habe? Wer konnte glänzen, wer versagte, wer sollte sich für 2019 Sorgen machen?

Wir haben dazu nicht nur die Quali-Duelle der 21 GP-Wochenenden herangezogen, sondern auch die Leistungen der Fahrer im Rennen verglichen. Allerdings haben wir dabei nur jene Grands Prix eingerechnet, in welchen beide Piloten die Zielflagge gesehen haben (zum Teil gelten Fahrer als gewertet, wenn sie zwar keine karierte Flagge gekreuzt, aber eine gewisse Anzahl Runden absolviert haben). Wir lassen bei diesem Vergleich also die Ausfälle aussen vor.

Natürlich verzerren Ausfälle das Pech. Klar gibt es Rennen, in welchen ein Pilot ohne Verschulden von einem übermütigen Rivalen von der Bahn geräumt worden ist. "Aber Glück und Pech gleichen sich im Laufe einer Saison aus", weiss Sebastian Vettel.

Mercedes

Lewis Hamilton – Valtteri Bottas

Abschlusstrainings 15:6

Rennen 17:3

Red Bull Racing

Daniel Ricciardo – Max Verstappen

Abschlusstrainings 6:15

Rennen 3:8

Ferrari

Sebastian Vettel – Kimi Räikkönen

Abschlusstrainings 17:4

Rennen 10:6

Force India

Sergio Pérez – Esteban Ocon

Abschlusstrainings 5:16

Rennen 5:9

Williams

Sergey Sirotkin – Lance Stroll

Abschlusstrainings 8:13

Rennen 8:8

McLaren

Fernando Alonso – Stoffel Vandoorne

Abschlusstrainings 21:0

Rennen 14:2

Toro Rosso

Pierre Gasly – Brendon Hartley

Abschlusstrainings 15:6

Rennen 8:4

Haas

Romain Grosjean – Kevin Magnussen

Abschlusstrainings 11:10

Rennen 6:8

Renault

Nico Hülkenberg – Carlos Sainz

Abschlusstrainings 13:8

Rennen 8:4

Sauber

Marcus Ericsson – Charles Leclerc

Abschlusstrainings 4:17

Rennen 4:9

Fazit

Weltmeister Lewis Hamilton hat seinem Meredes-Stallgefährten Valtteri Bottas nicht den Hauch einer Chance gelassen. Zur Ehrenrettung des Finnen sei gesagt: Vom Glück verfolgt war er nicht, und ohne Mercedes-Stallorder sähe das Bild auch ein wenig anders aus. Vergleichbares Bild bei Red Bull Racing: Daniel Ricciardo wurde von den kuriosesten Ausfallgründen heimgesucht, daher steht Max Verstappen noch besser da. Kimi Räikkönen lag vom Speed her meist in der Nähe von Sebastian Vettel und hat auch annähernd so viele Podestplätze eingefahren, aber wenn’s hart auf hart ging, hatte Vettel in der Regel die Nasenspitze seines Ferrari vorne.

Esteban Ocon hat bei Force India den erfahrenen Sergio Pérez überflügelt, dennoch ist für ihn im Startfeld 2019 kein Platz. "Ein Zeichen dafür, wie krank diese Formel 1 ist", wie Lewis Hamilton dazu sagt. Der Moskauer Sergey Sirotkin konnte Lance Stroll in den Rennen die Stirn bieten, genützt hat es ihm im schwachen Williams wenig. Fernando Alonso hat bei McLaren Stoffel Vandoorne in Grund und Boden gefahren – nur der Spanier hat seinen Stallgefährten in jedem Abschlusstraining geschlagen.

Pierre Gasly hatte bei Toro Rosso Brendon Hartley so im Griff wie Nico Hülkenberg bei Renault den Madrilenen Carlos Sainz. Hülkenberg hat mit WM-Rang 7 sein bestes Formel-1-Schlussergebnis erzielt. Wir sind sehr gespannt auf sein Duell mit Daniel Ricciardo 2019.

Ausgeglichen das Duell zwischen den Haas-Piloten Romain Grosjean und Kevin Magnussen. Nach kurzer Anwärmphase hatte Marcus Ericsson im Sauber dem aufstrebenden Charles Leclerc zu wenig entgegenzusetzen. Der junge Monegasse steigt zur Belohnung 2019 in einen Ferrari, Ericsson steigt um und fährt IndyCar.

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5

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Scuderia Ferrari HP

51

6

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McLaren Formula 1 Team

43

7

Max Verstappen

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26

8

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MoneyGram Haas F1 Team

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