Nico Hülkenberg: «Müssen uns nicht verstecken»

Von Andreas Reiners
Formel 1
Nico Hülkenberg

Nico Hülkenberg

Nico Hülkenberg hat das Quali-Duell gegen seinen Renault-Teamkollegen Daniel Ricciardo mal wieder verloren, inzwischen steht es 2:8. Im Rennen will der Deutsche zurückschlagen.

Für Renault bleibt die aktuelle Saison ein ständiges Auf und Ab. Und ein Mysterium. Denn nach dem enttäuschenden Ergebnis zuletzt in Spielberg mit den Plätzen zwölf und 13 für Daniel Ricciardo und Nico Hülkenberg, gelang in Silverstone nun eine Kehrtwende.

Denn Ricciardo (Siebter) und Hülkenberg (Zehnter) nehmen nach dem Qualifying wieder Punkte in Angriff. McLaren ist im Kampf um Platz vier in der Konstrukteurswertung davongezogen, hat nach neun Rennen 20 Punkte mehr auf dem Konto.

Das Mysteriöse: Seit Spielberg ist am Renault im Grunde nichts passiert. «Wir haben nichts gemacht. Das Auto ist genau dasselbe wie in Österreich», sagte Hülkenberg.

Es seien die Strecke und die äußeren Bedingungen gewesen, die für das ernüchternde Ergebnis gesorgt hätten, meinte Hülkenberg: «Es ist dort etwas seltsam, und es ist schwer, komplett zu verstehen, warum wir Probleme hatten. Aber ich denke nicht mehr an Österreich», betonte er. Der Deutsche bewertet das Rennen als Ausrutscher.

Glücklich kann er trotzdem nicht sein, denn das Quali-Duell gegen Ricciardo hat er mal wieder verloren. 2:8 steht es aus Sicht des Emmerichers. Im Rennen sieht es nicht viel besser aus, da liegt Hülkenberg 3:5 zurück (in Bahrain waren beide ausgefallen).

Zwei Zehntel lag er am Ende hinter Ricciardo, wodurch sich zudem noch Lando Norris und Alexander Albon zwischen die beiden Teamkollegen schoben.

Der Grund: Seine Reifen haben überhitzt, außerdem habe er zu wenig Flügel gehabt für den letzten Run, meinte er: «Die Autocharakteristik ist ein bisschen anders am Eingang der Kurve. Ich habe einfach zu viel Untersteuern in der Kurve. Da breche ich den Reifen ein bisschen auf, der zerbröselt. Und dann wird die Kurve 17 auch schwierig. Weil da muss das Auto ja herumlenken, aber dem linken Vorderreifen hing da schon die Zunge raus. Dann kommt man nicht so gut ans Gas.»

Was erwartet er für das Rennen? «Wir müssen uns nicht verstecken. Aber ein Spaziergang wird es auch wieder nicht.» Der extreme Reifenverschleiß wird ein Problem, das Reifenmanagement wichtig: «Der Reifen kriegt hier so viel auf die Fresse. irgendwann ist der eben tot.» Aber: «Das wird jedem passieren. Mit genug Runden wirst du bei jedem die Karkasse sehen.»


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