Sinnlose Strafe für Valtteri Bottas in Australien: Vernunft hat gewonnen
Seit einem Jahr ist davon die Rede, dass der Finne Valtteri Bottas in Australien 2026 eine Strafe absitzen müsse, die er Ende 2024 kassiert hatte. Nun hat der gesunde Menschenverstand gewonnen.
In Rahmen des Mexiko-GP leistete sich Weltmeister Max Verstappen mal einen Scherz: "Unser Sport ist so komplex geworden, da frage ich mich manchmal, ob es nicht gescheiter wäre, wenn ich ein Regelbuch mit an Bord hätte."
Tatsächlich ist das Reglement der Formel 1 so vielschichtig, dass die Rennkommissare zu gewissen Entscheidungen gezwungen sind, über die ein normal denkender Mensch nur noch den Kopf schütteln kann.
Und so kommen wir zu Abu Dhabi 2024. Der damalige Sauber-Fahrer Valtteri Bottas erhielt für seine Kollision mit Kevin Magnussen drei Strafpunkte – und eine Strafversetzung von fünf Rängen zurück für den folgenden Grand Prix.
Doch Bottas ging in eine GP-Pause. Der WM-Zweite von 2019 und 2020 (zehn GP-Siege) hatte für 2025 keinen Stammplatz mehr gefunden und arbeitete in der folgenden Saison als Reservist für Mercedes-Benz.
Als Cadillac dann Bottas aus dem Ruhestand holte, gingen die meisten Regelexperten davon aus: In Australien 2026 muss Bottas noch seine Strafe aus Abu Dhabi 2024 absitzen.
Doch nun hat sich Bottas auf Instagram so zu Wort gemeldet: «Gute Nachrichten – nach einer Änderung im Reglement bin ich die Strafversetzung aus Abu Dhabi 2024 los.»
Die Regeländerung besagt: Wird eine Strafe nicht innerhalb von zwölf Monaten abgesessen, dann verfällt sie. Ein Sieg für den gesunden Menschenverstand.
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