Charles Leclerc: «Ich bin immer hart zu mir selbst»

Von Agnes Carlier
Formel 1
Charles Leclerc

Charles Leclerc

Ferrari-Talent Charles Leclerc spricht über seine Essgewohnheiten und erklärt auch, warum er seine Fehler nicht verstecken will. Der Monegasse erklärt auch, warum er positiv aufs nächste Rennen in Mexiko blickt.

Lewis Hamiltons jüngster Aufruf an seine zahlreichen Anhänger und Follower, sich der Umwelt zuliebe vegan zu ernähren, hat auch Charles Leclerc mitbekommen. Der aktuelle WM-Dritte, der in diesem Jahr schon zwei Saisonsiege eingefahren hat, interessiert sich für das Thema, ist selbst allerdings kein Veganer, wie er im Gespräch mit dem Kollegen von Reuters bei Ferrari-Sponsor Shell in Mexiko-Stadt erklärt.

«Ich bin kein Veganer, aber ich schaue mir alle diese Dinge natürlich genau an», bestätigt der Ferrari-Star aus Monte Carlo. «Ich will körperlich einhundertprozentig fit sein und ich habe einige Ernährungspläne, die ich einhalte. Aber ich schaue mir das auch genau an. Ich mag etwa Rindfleisch, aber ich versuche, auch etwas mehr in die andere Richtung zu gehen.»

Dass WM-Leader Lewis Hamilton ganz auf tierische Produkte verzichtet, respektiert Leclerc: «Ich denke, Lewis ist ein gutes Beispiel dafür, dass man sich vegan ernähren kann. Aber derzeit haben die Fahrer unterschiedliche Ansichten dazu. Ich versuche einfach, den besten Weg zu finden, der mir dabei hilft, mich körperlich so gut wie möglich zu fühlen.»

So kann er sich ganz auf die Leistung auf der Piste konzentrieren, die er kritisch analysiert. «Ich bin immer sehr hart zu mir selbst, das war schon immer so, denn das funktioniert bei mir ganz gut. Ich mag es nicht, meine Fehler zu verstecken. Immer, wenn mir ein Fehler unterläuft, sage ich das auch offen», erzählt der 22-Jährige.

«So kann ich am besten daraus lernen», ist sich Leclerc sicher. «Ich analysiere alles und wenn ich etwas erkenne, das mir nicht gefällt, dann versuche ich, eine Lösung zu finden. Deshalb bin ich auch so selbstkritisch. Das mag bei einigen Fahrern nicht funktionieren, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es für mich der richtige Weg ist, um Fortschritte zu machen. Deshalb werde ich daran auch nichts ändern.»

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