Luca Montezemolo und Fernando Alonso: Nur Geschwätz?

Von Mathias Brunner
Formel 1
Luca Montezemolo hat Fernando Alonso ganz doll lieb

Luca Montezemolo hat Fernando Alonso ganz doll lieb

Zufall ist das bestimmt keiner: Nach schmeichelnden Worten von Daimler-Chef Dieter Zetsche für Fernando Alonso meldet sich nun Ferrari-Präsident Luca Montezemolo zu Wort.

Gestern liess Daimler-Konzernchef Dieter Zetsche aufhorchen, mit einem ungewöhnlichen Lob für einen Gegner (siehe HIER). Der gelobte Fernando Alonso meinte hier in Monte Carlo dann: «Es ist schön, solche Komplimente zu hören. Komisch, dass sie immer von der Konkurrenz kommen und nie von den Leuten, die dir nahe sind.»

Natürlich traf diese Nadelspitze in Maranello mitten ins rote Herz.

Und so ist es gewiss kein Zufall, dass ausgerechnet jetzt, so kurz nach den Aussagen von Zetsche, Ferrari eine Medienmitteilung veröffentlicht, in welcher die Italiener «auf Gerüchte um Fernando Alonso eingehen».

Ferrari-Präsident Luca Montezemolo sagt da: «Fernando ist der beste Fahrer der Welt, er gibt immer 200 Prozent.» (Was unter der Twitter-Gemeinde den Kommentar provozierte: «Nun ist es offiziell – Rechnen ist nicht die Stärke von Montezemolo.»)

Luca weiter: «Fernando weiss, wie sehr ich auf ihn zähle, auch abseits der Rennstrecke, was seinen Beitrag für den Rennstall angeht. Ich finde es unglaublich, dass es immer noch so genannte Experten gibt, die das nicht verstehen und die immer polemische Situationen suchen, die ganz einfach nicht existieren.»

«Die Wahrheit ist: Fernando und Kimi, ein weiterer herausragender Fahrer, brauchen einen konkurrenzfähigen Ferrari, und unser einziges Ziel besteht darin, ihnen den zu geben. Wir arbeiten sehr hart, angefangen bei Teamchef Marco Mattiacci, der genau weiss, was zu tun ist und der viele Änderungen in Sachen Technik und Organisation einleiten wird, um die Entscheidungsfindung zu beschleunigen. Damit liegt er ganz auf meiner Linie, denn ich will das auch, ebenso wie unsere Fahrer, ebenso wie unsere Fans das wollen. Der ganze Rest ist nur Geschwätz.»

Die Frage muss erlaubt sein: Wenn das alles angeblich nur Geschwätz und Polemik-Mache ist, wieso muss dann der stolze Ferrari-Präsident überhaupt darauf eingehen?

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