Pastor Maldonado: Rechtsstreit mit Renault nach Aus?

Von Adam Cooper
Formel 1
Manager Nicolas Todt (rechts) mit Pastor Maldonado und Felipe Massa

Manager Nicolas Todt (rechts) mit Pastor Maldonado und Felipe Massa

​Nach der Trennung von Renault: Der Venezolaner Pastor Maldonado (30) glaubt nicht, dass seine Formel-1-Karriere vorbei ist. Der Spanien-GP-Sieger von 2012 soll 2017 in den GP-Sport zurückkehren.

Morgen stellt Renault mit grossem Tamtam in Paris sein Formel-1-Projekt 2016 vor. Im Rampenlicht werden dabei auch die Fahrer stehen – der Engländer Jolyon Palmer und der Däne Kevin Magnussen. Pastor Maldonado, den Lotus (heute Renault) im vergangenen Herbst als 2016er Pilot neben Palmer verkündet hatte, wird nicht in Frankreich sein. Sein langjähriger Sponsor PDVSA befindet sich in finanzieller Schräglage, die millionenschwere Unterstützung für den Rennfahrer ist seit Jahren innenpolitisch umstritten. Gestern hat der GP-Sieger von Spanien 2012 via Twitter bestätigt: «Ich werde in der kommenden Saison in der Formel 1 nicht am Start sein.»

Aber Maldonado will nicht daran glauben, dass sein 95. Formel-1-WM-Lauf in Abu Dhabi vom vergangenen November sein letzter gewesen ist. Und auch Maldonados Manager Nicolas Todt, Sohn des FIA-Präsidenten Jean Todt, ist nicht der Ansicht, dass Maldonado abgeschrieben werden sollte.

Der junge Todt beteuert: «Wir haben die Formel 1 nicht aufgegeben, und wir werden hart daran arbeiten, dass wir einen Weg zurück finden. Was die kommende Saison angeht, so ist es noch zu früh, um über Pläne zu sprechen.»

Schon kursiert im Internet, wegen des Vertrags zwischen Maldonado und Lotus und der Trennung danach werde es zu einem Rechtsstreit zwischen Pastor Maldonados Management und Renault kommen. Doch diese Gerüchte erstickt Nicolas Todt im Keim: «Ich kann nur sagen, dass die Trennung auf freundliche Art und Weise vollzogen wurde.»

Präsentationen/Roll-out
3. Februar: Renault (in Paris, ohne neues Auto)
15. Februar: Roll-out Mercedes (Silverstone, unbestätigt)
17. Februar: Red Bull Racing (in London, Team-Farben)
21. Februar: Präsentation McLaren-Honda (Ort unklar)
22. Februar: Präsentation HaasF1 (Circuit de Barcelona-Catalunya)
22. Februar: Präsentation Williams (Circuit de Barcelona-Catalunya)
22. Februar: Präsentation Manor (Circuit de Barcelona-Catalunya)
1. März: Neuer Sauber (Circuit de Barcelona-Catalunya)

Formel-1-Wintertests
22.–25. Februar: Spanien (Barcelona)
1.–4. März: Spanien (Barcelona)

Formel-1-WM
20. März: Australien (Melbourne)
3. April: Bahrain (Sakhir)
17. April: China (Shanghai)
1. Mai: Russland (Sotschi)
15. Mai: Spanien (Barcelona)
29. Mai: Monaco (Monte Carlo)
12. Juni: Kanada (Montreal)
19. Juni: Aserbaidschan (Baku) *
3. Juli: Österreich (Spielberg)
10. Juli: Grossbritannien (Silverstone)
24. Juli: Ungarn (Budapest)
31. Juli: Deutschland (Hockenheim)
28. August: Belgien (Spa-Francorchamps)
4. September: Italien (Monza)
18. September: Singapur
2. Oktober: Malaysia (Sepang)
9. Oktober: Suzuka (Japan)
23. Oktober: USA (Austin) **
30. Oktober: Mexiko (Mexiko-Stadt)
13. November: Brasilien (Sao Paulo)
27. November: Abu Dhabi (Insel Yas)
* Strecke noch nicht homologiert
** Finanzierung noch nicht gesichert

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