Nürburgring: Streuer/ Koerts sichern sich den Sieg

Von Conny Fulk
IDM Seitenwagen
Die niederländischen Gäste Bennie Streuer und Geert Koerts sicherten sich im Sidecar-Rennen einen ungefährdeten Start- und Zielsieg. Mit einem Vorsprung von fünf Sekunden fuhren sie den Gespannen der IDM davon.

Das Sidecar-Teilnehmerfeld war am Nürburgring ungewöhnlich gut bestückt. Viele niederländische Teams waren in die Eifel gereist, um beim dritten Lauf der Saison zu dabei. Insgesamt 29 Gespanne gingen in das getrennt gewertete Rennen.

Im Qualifying sicherten sich André Kretzer und Jens Lehnertz mit der Pole Position die beste Ausgangsposition für den Lauf am späten Sonntagnachmittag. Beflügelt von seiner Hochzeit am vergangenen Wochenende, wollte André Kretzer mit einem Sieg sich selbst nachträglich ein Geschenk machen, doch es wurde nur ein zweiter Platz. Da die Sieger durch ihren Gaststart jedoch keine Punkte bekamen, erhielten Kretzer/ Lehnertz die 25 Zähler.

Den besten Start erwischten Bennie Streuer und Geert Koerts. Die Niederländer konnten sich in den ersten Runden bereits einige Meter von den Verfolgern absetzen. Dahinter sah es zunächst danach aus, dass Kretzer/ Lehnertz aufholen konnten, doch von hinten drängten bereits Uwe Gürck und Manfred Wechselberger. Die derzeit Führenden in der Gesamtwertung konnten sogar den zweiten Rang übernehmen.

Während an der Spitze Streuer/ Koerts davonfuhren, entbrannte um die folgenden Plätze ein spannender Zweikampf. Immer wieder wechselten die beiden Gespanne die Platzierungen. In der drittletzten Runde konnte Kretzer schliesslich Platz 2 übernehmen. Denn Gürck/ Wechselberger hatten einen leichten Dreher, mussten durch die Wiese pflügen und verloren so den zweiten Platz. Dennoch waren sie mit dem letzten Podestplatz mehr als zufrieden, da sie im Training einen Motorschaden beklagen mussten und dank der hervorragenden Arbeit von Mechaniker Peter Heine doch an den Start gehen konnten.

Als Vierte kamen Mike Roscher und Anna Burkard ins Ziel. Die an zweiter Stelle gestarteten Josef Sattler und Uwe Neubert mussten das Rennen bereits in der vierten Runde mit einem technischen Defekt beenden.

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