Marco Fetz (Yamaha): Vier IDM-STK-Rennen, vier Siege

Von Esther Babel
IDM Supersport 600

Der Kandidat hat 100 Punkte. Mit 31 Punkten Vorsprung reist der Yamaha-Pilot zum nächsten Superstock-Cup-Lauf ans Schleizer Dreieck. Allzu gerne möchte er seine Siegesserie fortsetzen.

Zwei IDM-Wochenende mit je zwei Läufen in dem gemeinsam mit der IDM Supersport ausgetragenen DMSB-Superstock-Cup sind absolviert. Zwei Siege holte Marco Fetz in Oschersleben und zwei in Zolder. An die belgische Piste musste sich Fetz, der dort bereits mit dem Yamaha-R6-Dunlop-Cup unterwegs gewesen war, erst wieder gewöhnen. «Sie hat ihren eigenen Charakter», so das Urteil des Seriensiegers.

«Leider sprang mir in der zweiten Runde im zweiten freien Training Ende Start/Ziel der Gang heraus», berichtet er von seinem Belgien-Wochenende Anfang Juli, «weshalb mir dann leider mein Vorderrad eingeklappt ist. Sofort ging es zurück an die Box und mein Team machte sich an die Arbeit.» Bis zum ersten Zeittraining am Freitagabend waren Mann und Maschine wieder startklar. «Ich fühlte mich ziemlich schnell wieder ziemlich wohl auf meiner Yamaha. Am Ende stand dann eine 1.38,574 auf der Uhr, womit ich auf Gesamtplatz 14 und in der Stockklasse auf Platz 2 hinter Jan Schmidt lag.» An Startplatz 2 änderte sich auch im zweiten Quali nichts.

«Beim ersten Rennen am Samstag-Nachmittag hatte ich einen mega Start», erzählt Fetz weiter, «und konnte gleich ein paar Plätze gut machen, die ich aber kurz darauf wieder verlor. Ich fuhr lang auf Platz 2 in der Stockwertung, hatte vier Sekunden Rückstand auf Jan Schmidt.» Doch Fetz konnte die Lücke über die Distanz hinweg schließen und Schmidt am Ende den Sieg noch abspenstig machen. In der Gesamtwertung beider Klassen bedeutete dies Rang 13.

Im zweiten Rennen lief es ähnlich. «Leider wurde ich Ende der Gegengerade von Jan und einem Supersportfahrer überholt», schildert Fetz, «welcher mich ein wenig von der Linie drückte und ich aufmachen musste, um einen Sturz zu vermeiden. Diesmal konnte ich gleich an Jan dran bleiben und ihn schon nach etwa fünf Runden überholen. Ich fuhr mir einen Vorsprung von guten acht Sekunden heraus und überquerte wieder als Sieger in der Stockklasse und diesmal als Gesamt-Elfter die Ziellinie. Zudem fuhr ich meine persönliche Bestzeit von 1.38,083.»

«Vielen Dank auch an Benny Wilbers und sein Team, welches mir wie auch schon in Oschersleben ein perfektes Fahrwerk hingestellt haben», lobt der Seriensieger. «Vielen Dank an mein Team, welches mein Bike überpünktlich fertig bekommen hat. Auch vielen Dank an alle meine Sponsoren, ohne die ich diesen teuren Sport nicht machen könnte. Nun freue ich mich schon auf Schleiz, wo die nächste Veranstaltung vom 27.07.18 bis 29.07.18 stattfindet. Ich würde mich freuen ein paar von euch dort anzutreffen, um uns und diesen tollen Sport zu unterstützen.»

Mit 100 Punkten liegt Fetz bei noch vier anstehenden IDM-Wochenenden an der Spitze der Tabelle. 31 Zähler dahinter rangiert Moritz Jenkner, Dritter ist Stefan Ströhlein.

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