9h Kyalami: Nick Tandy holte sich die Pole-Position

Von Oliver Müller
Intercontinental GT Challenge
Der Porsche 911 GT3 R von Frikadelli Racing bei den 9h von Kyalami

Der Porsche 911 GT3 R von Frikadelli Racing bei den 9h von Kyalami

Bei der Neuauflage der 9 Stunden von Kyalami geht ein Porsche 911 GT3 R vom ersten Startplatz aus ins Rennen. Werksfahrer Nick Tandy konnte im Pole-Shootout Audi-Pilot Christopher Haase auf den zweiten Platz verweisen.

Die 9 Stunden von Kyalami bilden das Saisonfinale der diesjährigen Intercontinental GT Challenge. Dafür wurde dieser Sportwagen-Klassiker in Südafrika nach langjähriger Pause wiederbelebt. Für die Startaufstellung sorgte das sogenannte Pole-Shootout, bei dem die zehn schnellsten Fahrzeuge der zuvor ausgetragenen Qualifikation antreten durften. Das Shootout war jedoch diesmal kein Einzelzeitfahren, vielmehr befanden sich alle zehn GT3-Boliden gleichzeitig auf der Strecke. Erschwerend kam hinzu, dass sich der Kurs durch einen Schauer recht nass präsentierte und Regenreifen montiert werden mussten.

Unter diesen Bedingungen konnte Porsche-Werksfahrer Nick Tandy seine Klasse wieder einmal unter Beweis stellen und mit 1:52,825 Minuten die Bestzeit markieren. Tandy teilt sich den 911 GT3 R mit den beiden Youngstern Mathieu Jaminet und Dennis Olsen. Eingesetzt wird das Fahrzeug vom Kult-Team Frikadelli Racing, das sonst hauptsächlich auf der Nordschleife des Nürburgrings Gas gibt und in Südafrika von Manthey Racing unterstützt wird. «Da ist natürlich ein guter Startplatz. Aber es war nur der Anfang, denn das Rennen findet morgen statt», blieb Tandy nach der Pole-Position recht gefasst.

Der Brite hatte sich über die 15-minütige Session einen spannenden Schlagabtausch mit Christopher Haase im Audi R8 LMS vom Audi Sport Team Land geliefert. Letztendlich hatte der Deutsche um knappe 0,045 Sekunden das Nachsehen und beginnt das Rennen gemeinsam mit seinen beiden Wagenpartnern Markus Winkelhock und Christopher Mies von Platz zwei aus.

Die zweite Startreihe führt der Mercedes-AMG GT3 vom Mercedes-AMG Team GruppeM Racing an. Hier hatte Raffaele Marciello, der letzte Woche gerade erst den FIA GT World Cup gewonnen hatte, einen Rückstand von 0,261 Sekunden. Für das Team war dieses Ergebnis ein großer Lohn, denn Teamkollege Maro Engel hatte den AMG am Vortag heftig gecrasht, was lange Reparaturen bis in die Morgenstunden zur Folge hatte.

Neben dem Mercedes-AMG wird der Porsche 911 GT3 R von GPX Racing mit Michael Christensen, Kevin Estre und Richard Lietz ins Rennen gehen. Lietz hatte das Shootout gefahren und final 0,744 Sekunden Rückstand. Dahinter folgen die Porsche-Markenkollegen Laurens Vanthoor, Earl Bamber und Matt Campbell im 911 GT3 R von Dinamic Motorsport (+0,962) und der BMW M6 GT3 vom BMW Team Schnitzer mit Martin Tomczyk, Sheldon van der Linde und Augusto Farfus, der das Nachttraining für sich entschieden hatte.

Die 9 Stunden von Kyalami werden am Samstag um 12:00 Uhr MEZ gestartet und natürlich auch auf der Website der Intercontinental GT Challenge im Live-Stream gezeigt. Hier das Ergebnis zum Nachlesen

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