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Phillip-Island-Rekordhalter Álvaro Bautista (Ducati): «Vertrauen aufbauen»

Mit wenig Runden auf der neuen Ducati reist Álvaro Bautista zum Auftakt der Superbike-WM 2026. Der Test auf Phillip Island ist für den Spanier die letzte Gelegenheit, das neue Modell kennenzulernen.

Kay Hettich

Von

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Die Januar-Tests in Jerez und Portimão waren verregnet, in Portugal waren die Bedingungen sogar so schlecht, dass sich Álvaro Bautista erst gar nicht die Lederkombi anzog und auf eine Fahrt im Nassen verzichtete. Das wäre alles nicht so schlimm, wäre da nicht die für 2026 neue Ducati V4R, die der 41-Jährige bereits in einer Woche beim Saisonauftakt auf Phillip Island ans Limit bringen muss.

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Zuvor findet am kommenden Montag und Dienstag ein letzter Test auf der malerischen Rennstrecke statt. «Wir hoffen, die beiden Testtage in Australien optimal nutzen zu können», sagte der Routinier kurz vor seiner Abreise. «Es ist eine einzigartige Strecke, auf der es schwierig ist, ein Set-up zu finden, das auch auf anderen Strecken funktioniert. Unser Hauptziel ist es jedoch, Vertrauen zum Motorrad aufzubauen und dieses neue Modell bestmöglich kennenzulernen. Bei den Wintertests konnten wir nicht viele Runden fahren und hatten nicht genügend Zeit, das Motorrad vollständig zu verstehen. Daher sind diese Tage auch wichtig, um uns bestmöglich auf das erste Rennen vorzubereiten und einen guten Start hinzulegen.»

Phillip Island ist normalerweise ein gutes Pflaster für Bautista – mit acht Siegen ist der zweifache Superbike-Weltmeister Rekordhalter. «Eine wunderschöne Strecke, die mir sehr gefällt», schmunzelt der Barni-Pilot. «In der Vergangenheit habe ich mich hier immer wohlgefühlt, und ich hoffe, dass ich auch dieses Jahr wieder gute Erfahrungen machen werde, angefangen bei den Tests, um für das Rennen bereit zu sein. Ich freue mich darauf, bei trockenen Bedingungen zu fahren und die Grenzen dieses neuen Panigale-Modells auszuloten.»

Teamchef Marco Barnabo weiß, dass der zweitägige Test optimal genutzt werden muss. «Die Arbeit, die vor uns liegt, wird noch lang und anspruchsvoll sein», betonte der Italiener. «Das Feedback von Álvaro war jedoch positiv, daher erwarte ich intensive, aber produktive Arbeitstage. Hauptziel ist es, richtig zu arbeiten und uns bestmöglich auf das erste Saisonrennen vorzubereiten. Der Schlüssel zum Erfolg wird darin bestehen, ein gutes Set-up zu finden, um dieses Rennen optimal anzugehen.»

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