24h Spa: Audi geht in Führung liegend in die Nacht

Von Oliver Müller
Liegt bei den 24h Spa an der Spitze: Der Audi R8 LMS vom Audi Sport Team WRT

Liegt bei den 24h Spa an der Spitze: Der Audi R8 LMS vom Audi Sport Team WRT

Der Audi R8 LMS vom Audi Sport Team WRT mit Nico Müller, Robin Frijns und Dennis Lind markiert die Spitze bei den 24h von Spa-Francorchamps. Im Feld gibt es durch unterschiedliche Strategien ständige Positionswechsel.

Die 73. Ausgabe der 24h von Spa-Francorchamps schreitet weiter voran: Am Samstagabend hat der Audi R8 LMS vom Audi Sport Team WRT mit Nico Müller, Robin Frijns und Dennis Lind die Führung inne. Grundsätzlich liegt das Feld der ursprünglich 58 GT3-Fahrzeuge jedoch noch immer recht dicht beisammen, sodass noch kein echter Favorit auf den Rennsieg beim Klassiker in den Ardennen ausgemacht werden kann. Nach rund viereinhalb Rennstunden befinden sich mit Audi, Mercedes-AMG, Lamborghini, Ferrari und BMW Fahrzeuge von fünf unterschiedlichen Marken auf den ersten fünf Positionen. Das verspricht spannende Unterhaltung im weiteren Rennverlauf.

Die Startphase der 24h Spa war zunächst von einem schweren Unfall vor vier Fahrzeugen bei Raidillon geprägt. Während die involvierten Piloten Kévin Estre und Franck Perera schnell das Medical Center verlassen konnten, wurden Davide Rigon und Jack Aitken jedoch zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht. Rigons Team Iron Lynx hat in Bezug auf den Italiener inzwischen Entwarnung gegeben: «Sein Leben ist nicht in Gefahr und er wurde im Krankenhaus durchgecheckt - unsere Info ist, dass er unverletzt ist.»

Als nach der rund einstündigen Gelbphase für die notwendigen Reparaturarbeiten die Ampeln wieder auf Grün sprangen, setzte an der Strecke jedoch gleich heftiger Regen ein. Das sorgte für viele Ausrutscher im Feld und auch für einige Taktikspiele. Letztendlich waren aber natürlich Regenreifen die richtige Wahl. Am besten kam zu diesem Zeitpunkt Nico Müller im Audi R8 LMS mit den Bedingungen zurecht.

Der Schweizer setzte sich an die Spitze des Feldes; hatte jedoch auch einen kritischen Moment ausgangs der Eau Rouge zu überstehen, als er fast in die Begrenzung rutschte. Stark aufgelegt zeigte sich auch Ben Barnicoat im McLaren 720S GT3 von Jota, der auf Platz zwei hinter dem Audi fuhr. Nach und nach trocknete der Kurs aber wieder ab.

Unterschiedliche Strategien in Bezug auf die Boxenstopp-Rhythmen, jede Menge Strafen wegen Verletzungen der Track Limits und auch ständig dichter Verkehr rund um die 7,004 Kilometer lange Strecke sorgten dafür, dass es auf den Positionen immer wieder Veränderungen gab.

So führte beispielsweise für einen Zeitraum auch der Lamborghini Huracán GT3 von Mirko Bortolotti, Marco Mapelli und Andrea Caldarelli (Orange 1 FFF Racing Team) das Rennen an. Hinter Mapelli geigte BMW M6 GT3-Pilot Timo Glock (Walkenhorst Motorsport) mächtig auf und holte sich von Barnicoats Teamkollege Rob Bell einen zwischenzeitlichen zweiten Platz.

Dann gab es aber erneut Boxenstopps im Vorderfeld und Müllers Wagenpartner Dennis Lind sorgte wieder für die Führung des R8 LMS vom Audi Sport Team WRT.

Stand nach rund viereinhalb Rennstunden

Audi #37 - Müller/Lind/Frijns
Mercedes-AMG #88 - Marciello/Juncadella/Gounon
Lamborghini #63 - Bortolotti/Mapelli/Caldarelli
Ferrari #51 - Ledogar/Nielsen/Pier Guidi
BMW #35 - Glock/Tomczyk/Neubauer

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