Miguel Oliveira: «Will KTM den Moto2-Titel schenken»

Von Sharleena Wirsing
Moto2
Miguel Oliveira

Miguel Oliveira

Red Bull KTM-Pilot Miguel Oliveira, der die letzten drei Moto2-Rennen 2017 gewann, hat 2018 ein klares Ziel vor Augen: den Moto2-Titel. Darum bereitete sich der Portugiese umsichtig auf die neue Saison vor.

Miguel Oliveira ist einer der Favoriten auf den Moto2-Titel 2018. Das ist dem Portugiesen bewusst. «Naja, ich muss den Leuten, die mich als Titelfavorit bezeichnen, schon zustimmen», lachte der KTM-Pilot. «Ich will aber Rennen für Rennen denken. Das ist das Cleverste, das du machen kannst, denn die Saison ist lang. Fehler passieren schnell, kosten aber viel. Das Ziel ist es, so konstant wie möglich zu sein.»

Was wünschst du dir von KTM? «An der neuen Maschine ist nicht viel anders. Die Details machen den Unterschied. Das betrifft auch die Verkleidung. Die Änderungen der Aerodynamik, die wir im letzten Jahr schon getestet haben, wurden nun umgesetzt. Mein Wunsch ist es, ihnen den Titel zu schenken. Oder zumindest viele Gelegenheiten, um mit mir auf dem Podest zu feiern. Wenn wir über den Titel reden, dann kann kein Fahrer mit Sicherheit sagen, dass er darum kämpfen wird. Es kann viel passieren. Man darf nichts für selbstverständlich halten. Selbst wenn die Saison gut beginnt, kann noch alles passieren. Ich glaube aber, dass wir sehr gut arbeiten. Wenn wir so fokussiert bleiben, ist sehr viel möglich», versichert Oliveira.

Auf die Moto2-Saison 2018 bereitete sich der KTM-Pilot, der die letzten drei Moto2-Rennen 2017 gewann, umsichtig vor. «Ich habe mehr auf Straßenmotorrädern trainiert als in den letzten Jahren. Ich fuhr oft eine 600-ccm-Maschine. Da kann ich abwechseln, denn ich habe eine Honda und eine Yamaha. Ich fuhr sie in Estoril und Portimão. Das Wetter war hervorragend in Portugal.»

Was lösten deine Moto2-Rennsiege 2017 in deinem Heimatland Portugal aus? «Ich werde nun stärker wahrgenommen. Das ist sehr gut. Sie schauen nun auch mehr auf diesen Sport, der zuvor nie im Mittelpunkt stand. Sie betrachten mich einfach als großartigen Sportler. Ich wurde als ‹Sportler des Jahres› ausgezeichnet», freut sich der 23-Jährige aus Pragal. «Natürlich wäre mir ein WM-Titel noch lieber, aber das ist schon ein schönes Gefühl.»

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