Miguel Oliveira: «Binder bereitet mir Kopfschmerzen»

Von Sharleena Wirsing
Moto2
Red Bull-KTM-Pilot Miguel Oliveira zählt 2018 zum Favoritenkreis für den Moto2-Titel. Doch auch sein Teamkollege Brad Binder will auf Titeljagd gehen. Mit SPEEDWEEK.com sprach Oliveira über seine Gegner.

Red Bull KTM-Pilot Miguel Oliveira, der die letzten drei Moto2-Rennen 2017 gewann, hat 2018 ein klares Ziel vor Augen: den Moto2-Titel. Einen seiner härtesten Konkurrenten bei diesem Unterfangen wird der Portugiese wohl in seinem eigenen Team vorfinden: Brad Binder.

Binder stand in seiner von Verletzungen und Operationen geprägten Rookie-Saison drei Mal auf dem Podest. «Sicher, Brads Entwicklung war sehr gut. Ich erwarte, dass er mir Kopfschmerzen bereiten wird. Es ist aber eine gute Sache, einen starken Konkurrenten im Team zu haben. Das hilft, um schwierige Momente zu meistern und sorgt für Druck», betonte Oliveira.

Welche Piloten werden ebenfalls harte Gegner? Alex Márquez? «Ja, aber ich schließe niemanden aus», erklärte der 23-Jährige. «Auch nicht die Rookies. Joan Mir kann eine sehr gute Saison zeigen. Es geht aber um Konstanz. Wir dürfen uns auch von einem sehr schnellen Fahrer nicht einschüchtern lassen, sondern müssen weiter unseren Job machen und die Konzentration halten.»

In den Wintermonaten bereitete sich Oliveira umsichtig auf die Herausforderungen der Saison 2018 vor. «Mein Winter verlief recht ruhig. Ich trainierte und verbrachte Zeit zuhause. Das kommt während der Saison ja nicht so oft vor. Zudem studiere ich ja noch immer. Das wird auch noch einige Zeit dauern, denn Zahnmedizin ist ein Studienfach, das von viel praktischer Arbeit geprägt ist. Ich kann also nicht zuhause lernen und dann einfach die Prüfungen schreiben. Für dieses Studium muss ich vor Ort sein. Das ist ein Nachteil für mich», berichtete Oliveira im Gespräch mit SPEEDWEEK.com.

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