Brad Binder (KTM): «Im Moment läuft alles perfekt»

Von Frank Aday
Moto2
Brad Binder überquerte auf dem Sachsenring zum ersten Mal als Moto2-Sieger die Ziellinie

Brad Binder überquerte auf dem Sachsenring zum ersten Mal als Moto2-Sieger die Ziellinie

Brad Binder triumphierte auf dem Sachsenring zum ersten Mal in der Moto2-Klasse für Red Bull KTM Ajo. «Dort habe ich etwas Neues über die Moto2-Klasse gelernt», sagt der Südafrikaner.

«Dieses Jahr war bisher so schwierig für mich. Nun einen Sieg zu feiern, fühlte sich unglaublich an», fasste Brad Binder nach den ersten neuen Saisonrennen 2018 und seinem Sieg auf dem Sachsenring zusammen. Am Freitag auf dem Sachsenring unterzeichnete der Südafrikaner einen neuen Vertrag mit Red Bull KTM Ajo. Davon beflügelt eilte Binder zum ersten Moto2-Sieg seiner Karriere.

Binder, der 2016 für KTM den Moto3-Titel sicherte, zeigte vom zehnten Startplatz aus ein durchdachtes Rennen. Auch mit einem zerstörten Hinterreifen hielt er Joan Mir hinter sich. «Joan hat mich in den letzten Runden stark unter Druck gesetzt. Der Abstand schrumpfte von 0,7 auf 0,6 und dann 0,5 sec. Nach einer perfekten Runde von mir lag er dann wieder bei 0,7 sec. Auch in der letzten Runde wusste ich, dass sie perfekt sein muss. Ich wäre in Kurve 1 aber beinahe bei Highsider abgeworfen worden. Ich dachte dann, dass die Gegner sicher an meinem Hinterrad kleben. Aber so war es nicht.»

KTM erlebt im Qualifying noch immer Probleme. «Wenn den Gegnern der weiche Hinterreifen zur Verfügung steht, haben sie uns gegenüber einen Vorteil», weiß Binder. Für das Rennen auf dem Sachsenring wurde der weiche Dunlop-Hinterreifen jedoch gestrichen. «Insgesamt bin ich sehr glücklich und kann meinem Team nicht genug danken.»

«Im Moment läuft alles perfekt», strahlte Binder. «Die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Ajo Motorsport feierte ich mit einem Sieg. Ich hätte mir keinen besseren Weg dafür vorstellen können.»

«Auf dem Sachsenring habe ich gelernt, dass es nicht so wichtig ist, wo du dich in der Zeitenliste befindest. Es ist viel wichtiger, einen guten Rhythmus aufzubauen. Meine Pace im Rennen war ein bisschen langsamer als im FP3. Ich habe etwas über die Moto2-Klasse gelernt und hoffe, dass ich an dieses gute Resultat anknüpfen kann», betonte der WM-Sechste aus Potchefstroom.

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