Snipers Team: Lukas Tulovic als Ersatz für Fenati?

Von Günther Wiesinger
Moto2
Lukas Tulovic

Lukas Tulovic

Lukas Tulovic, der am 15. Juni 18 Jahre alt wurde, macht sich Hoffnungen auf den Platz im Marinelli Snipers Team, das Romano Fenati entlassen hat.

Das Marinelli Rivacold Snipers Team, das in diesem Jahr die Moto3-WM mit Tony Arbolino fährt und in der Moto2-WM mit Romano Fenati antritt, braucht jetzt einen neuen Moto2-Piloten für den Rest der Saison 2018. Sechs Rennen sind noch zu fahren.

Viele starke Fahrer sind nicht verfügbar, und obwohl Jonas Folger in diesem Jahr keine Rennen fahren will, steht ein anderer Deutscher beim Team von Mirko und Giancarlo Cecchini auf der Kandidatenliste. Es handelt sich um Lukas Tulovic, der in diesem Jahr in der Moto2-EM schon zwei dritte Plätze erobert hat und in der EM-Tabelle an siebter Stelle liegt. Tuloviv hat im Mai bei Kiefer in Jerez (Platz 20) und Le Mans (Platz 23) den verletzten Domi Aegerter ersetzt und dabei als 17-Jähriger eine gute Figur gemacht.

Sein Manager Peter Bales steht jetzt in Kontakt mit dem Marinelli Snipers Team. «Ich habe gehört, das sei ein familiäres Team, das wäre das Richtige für Lukas, er braucht Nestwärme», meint Bales.

Tulovic macht sich für 2019 auch Hoffnungen auf den Moto2-Platz bei Kiefer Racing, falls ein deutscher Sponsor gefunden wird.

Das Snipers Team bekam seinen Namen, weil Cecchini das italienische Wort für Scharfschütze ist.

Dieser seit fast 20 Jahren exisierende Rennstall hatte mit Michael Ranseder (125 ccm) schon einmal einen deutschsprachigen Fahrer.

Das Cecchini-Team ist seit Beginn der Honda NSF250R-Ära 2014 treuer Partner von Honda in der Moto3-Klasse. Fenati wurde 2017 im Snipers-Team Vizeweltmeister hinter Joan Mir mit drei Siegen und fünf zweiten Plätzen. In seiner ersten Moto2-Saison enttäuschte Fenati – er ist nur WM-Siebzehnter und hat mit Platz 7 in Le Mans sein bestes Ergebnis erreicht.

Das Snipers Team hat im Mai 2018 einen schweren Rückschlag erlebt, als Hauptsponsor Andrea Marinelli mit 46 Jahren überraschend einem Herzinfarkt erlag.

«Der deutsche Markt ist wichtig für die Küchenfirma Marinelli Cucine», sagt Teammanager Stefano Bedon.

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