Tom Lüthi (Suter/16.): «Kein Wow-Effekt»

Von Sharleena Wirsing
Moto2
Tom Lüthi aus dem Team Interwetten Paddock

Tom Lüthi aus dem Team Interwetten Paddock

Suter-Pilot Tom Lüthi erlebte einen schwierigen ersten Tag in Assen. Der Schweizer hat noch immer Probleme in den Kurven und musste sich mit den Plätzen 18 und 16 in den Trainings abfinden.

«Es war sehr schwierig für mich», schnaubte Tom Lüthi nach den Plätzen 18 und 16 in den ersten beiden Trainingssitzungen, als er die Hospitality des Interwetten-Teams betrat. «Wir haben mit dem Set-up des Aragón-Tests begonnen, aber das hat hier gar nicht funktioniert. Dann haben wir für das zweite Training eine komplett andere Richtung, unsere eigentlich Standardrichtung, eingeschlagen. Doch ich komme noch immer nicht richtig um die Kurven. Das Vorderrad will immer nach außen, daher muss ich zu weite Linien fahren und verliere Zeit. Ich habe mich zwar verbessert, aber wir hatten keinen Wow-Effekt, der eine halbe Sekunde brachte. Derzeit fehlt uns einfach zu viel.»

Lüthi verlor im zweiten Training fast eine Sekunde auf die Bestzeit von WM-Leader Esteve Rabat. «Wir müssen einfach weiterarbeiten. Aufgeben gibt es bei mir nicht und ich bin sehr motiviert. Ich bin am Limit und kann dem Team klares Feedback geben und es deckt sich mit den Daten. Domi hat gezeigt, dass es mit der Suter schnell geht und da müssen wir hinkommen.»

Epp: «Das ist kein neues Chassis»

Auf die Frage, ob Dominique Aegerter ein neues Suter-Chassis verwendet, das dem Interwetten-Team nicht vorliegt, sagte Teambesitzer Daniel Epp: «Ich habe mit dieser Frage gerechnet. Es ist ganz einfach. Das ist kein neues Chassis, sondern nur eine Wunschanfertigung für Domi. Es wurde der Lenkkopfwinkel verändert. Wir sehen für uns einfach keinen Vorteil daraus. Es ist nur eine Anpassung des bisherigen Chassis. Auch wir könnten sie haben, wenn wir es möchten. Für uns ist das aber nicht der richtige Weg. Wir versuchen sehr viele verschiedene Dinge wie die Schwinge von 2012. Wir testen viel, denn wir wollen Tom ja nicht nur im Kreis fahren lassen.»

Fakt ist jedoch, dass die leichte Anpassung des Chassis für Dominique Aegerter sehr gut funktioniert. Er belegte im zweiten Training Platz 3. Er kennt wie auch Lüthi die Vorteile einer Kombination aus aktuellem Chassis und der Schwinge von 2012. Dies wurde von Lüthi bereits getestet und nun eingesetzt. Jedoch ohne die am Chassis von Aegerter vorgenommenen Anpassungen.

Suter hat kein Werksteam, daher richtet sich der Hersteller nach dem schnellsten und erfolgreichsten Fahrer. Nach dem Mugello-GP war dies Dominique Aegerter und er erhielt daher ein angeändertes Chassis für den Aragón-Test.

Lüthi ergänzte: «Wir machen mit der Abstimmung große Schritte. Das ist eigentlich unüblich für uns. Das läuft fast in die Testarbeit hinein. Diese Schritte würde man normalerweise nicht während einem Rennwochenende machen. Doch das machen wir nun bewusst und in Zusammenarbeit mit Suter.»

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