Superbike WM • Neu
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Als Zweiter am Freitag hat Alex Lowes beim Auftakt der Superbike-WM 2026 auf Phillip Island das Podium ins Visier genommen. Der Bimota-Pilot über die Stärken und Schwächen der KB998.
Mit einem Jahr Erfahrung wird Bimota für die Superbike-WM 2026 stark eingeschätzt, was Alex Lowes und Axel Bassani am ersten Trainingstag auf Phillip Island mit den Plätzen 2 und 4 bestätigen. Dass der Engländer vor seinem Teamkollegen platziert ist, war etwas überraschend, denn beim vorgelagerten Test hatte der Italiener die Nase vorn.
«Im dritten Sektor habe ich mich im Vergleich zum Test deutlich gesteigert. Am Samstag werde ich noch am letzten Teil arbeiten», erklärte Lowes im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «Ansonsten fühle ich mich gut und freue mich auf das Wochenende. Wir haben im FP2 ein paar kleinere Änderungen vorgenommen, die nicht in die richtige Richtung gingen. Es war mein erster Run mit dem neuen Hinterreifen, weshalb ich viele Runden damit fahren wollte – und er war gut.»
Nachdem sein Bruder Sam vom Ducati-Team MarcVDS im FP2 bereits bei Halbzeit gestürzt war, rutschte Alex wenige Minuten vor dem Ende harmlos aus.
«Der Sturz war schade. Ich fuhr gerade eine Rennsimulation und hatte sehr viel Verkehr – ich überholte Nagashima und noch ein paar andere. Das Gefühl dabei war super und der Reifen war immer noch gut. Als ich endlich freie Bahn hatte, bremste ich etwas zu tief in die vierte Kurve», schilderte der 35-Jährige aus Lincoln. «Es war ganz klar mein Fehler. Es war mein erster Sturz seit langer Zeit, weshalb ich etwas überrascht war – damit hatte ich nicht gerechnet.»
Der Phillip Island Circuit ist als High-Speed-Piste bekannt und zählt mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit um 180 km/h zu den schnellsten Pisten im Superbike-Kalender. Mit dem Motor der Kawasaki ZX-10RR ist das für Bimota kein Vorteil.
«Auf der Geraden komme ich nicht an den Yamaha und Honda vorbei. Wenn ich in den Rennen mit Ducati und BMW kämpfe, wird das eine harte Nuss», stöhnte Lowes. «Wir können also nur versuchen, uns irgendwie im Windschatten zu halten, um danach unsere Stärke in den Kurven zu nutzen und gleichzeitig den Reifenverschleiß zu kontrollieren. Wie unsere Performance sein wird, werden wir am Samstag herauszufinden.»
Pos
Fahrer
Motorrad
Zeit
Diff
1.
Nicolo Bulega (I)
Ducati
1:28,858 min
2.
Alex Lowes (GB)
Bimota
1:29,354
+ 0,496 sec
3.
Sam Lowes (GB)
Ducati
1:29,382
+ 0,524
4.
Axel Bassani (I)
Bimota
1:29,468
+ 0,610
5.
Alvaro Bautista (E)
Ducati
1:29,482
+ 0,624
6.
Lorenzo Baldassarri (I)
Ducati
1:29,484
+ 0,626
7.
Yari Montella (I)
Ducati
1:29,561
+ 0,703
8.
Iker Lecuona (E)
Ducati
1:29,657
+ 0,799
9.
Garrett Gerloff (USA)
Kawasaki
1:29,692
+ 0,834
10.
Miguel Oliveira (P)
BMW
1:29,746
+ 0,888
11.
Xavier Vierge (E)
Yamaha
1:29,806
+ 0,948
12.
Danilo Petrucci (I)
BMW
1:29,834
+ 0,976
13.
Tarran Mackenzie (GB)
Ducati
1:29,893
+ 1,035
14.
Alberto Surra (I)
Ducati
1:29,917
+ 1,059
15.
Andrea Locatelli (I)
Yamaha
1:30,060
+ 1,202
16.
Ryan Vickers (GB)
Honda
1:30,313
+ 1,455
17.
Tetsuta Nagashima (J)
Honda
1:30,320
+ 1,462
18.
Stefano Manzi (I)
Yamaha
1:30,388
+ 1,530
19.
Remy Gardner (AUS)
Yamaha
1:30,554
+ 1,696
20.
Bahattin Sofuoglu (TR)
Yamaha
1:30,786
+ 1,928
21.
Mattia Rato (I)
Yamaha
1:31,612
+ 2,754
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