Jorge Martin: Erster und letzter Thailand-Auftritt mit der Aprilia RS-GP?
Aprilia-Werksfahrer Jorge Martin verpasste den wichtigen Sepang-Test. In Thailand wird der Spanier nun erstmals wieder auf die Strecke gehen. Martin bekam grünes Licht von den Medizinern.
Kurz bevor Jorge Martin sich den Medien im Fahrerlager von Buriram stellte, war bereits klar, dass die schwarze Aprilia mit der Nummer 89 am morgigen Samstag erstmals seit dem Valencia-Test im vergangenen November wieder auf die Strecke gehen wird. Martin hatte von den Ärzten der MotoGP-Kommission die Freigabe zur Teilnahme an den letzten Erprobungen vor dem Saisonstart erhalten. Bemerkenswert: Es ist das erste Mal überhaupt, dass Martin mit der RS-GP auf dem Kurs von Buriram fahren wird.
Die Krankenakte Martin könnte damit nach über einem Jahr vorübergehend geschlossen werden. Test und Grand Prix 2025 hatte der «Martinator» auslassen müssen. Nur wenige Tage vor der Abreise hatte eine Verletzung beim Supermoto-Fahren für eine weitere längere Fahrpause gesorgt und die Rennpremiere des 2024er-Champions bis zum Katar-GP hinausgeschoben.
Nach der gefühlt endlosen Zeit, in der sich Martin als konkurrenzfähiger MotoGP-Pilot zeigen konnte, hat sich auch der Tonfall des selbstbewussten Madrilenen verändert. «Wir werden sehen, ob das MotoGP-Bike noch bewegen kann», so versuchte Martin, die Unsicherheit mit Humor zu übergehen. «Ich bin in Spanien auf der Strecke gefahren und es hat sich gut angefühlt – aber das hier ist etwas anderes. Was die Knochen angeht, ist alles sicher und bestens, da bin ich bei 100 Prozent. Aber durch die Pause fehlt mir zur Form auf dem MotoGP-Bike noch etwas. Ich denke, ich starte bei 90 Prozent», so Martin in Buriram.
Der Kurs dürfte Martin bei seinem wiederholten Comeback entgegenkommen: «Wir werden sehen, wie mein Körper auf zwei Tage Testen reagiert, aber ich glaube, Buriram passt gut, um mich wieder einzufahren.»
Ohne Frage profitiert der Werksfahrer beim seinem zweiten Anlauf, sich auch mit Aprilia als Champion zu beweisen, von der Vorarbeit seiner Mannschaft. Martin weiter: «Marco hat jetzt schon viel Erfahrung mit dem Bike und dem Team und es ist sehr gut zu sehen, dass sich alles weiterentwickelt hat. Ich steige jetzt definitiv auf einem höheren, sehr guten Niveau ein.»
Auch Jorge Martin konnte in Thailand dem
Der spannenden Frage «Wo fährt Jorge Martin 2027» wich die Hauptperson wortkarg aus. «Richtig, der Transfermarkt hat sich sehr beschleunigt, aber mehr kann ich aktuell nicht sagen. Alles zu seiner Zeit.»
Als sicher gilt, dass Jorge Martin und sein Management das Projekt Aprilia längst als gescheitert abgehakt haben. Sobald
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