Maverick Vinales (Tech3) über KTM-Zukunft: «Ich habe keinen Stress»
Maverick Vinales gab sich am Vortag des MotoGP-Buriram-Test rundum gelassen. Der Spanier von Red Bull KTM Tech3 sieht seine Arbeit als Routineaufgabe und blieb auch bei heiklen Themen diplomatisch.
Zur
Buriram kein KTM-Paradies?
Sportlich fühlt sich der 30-Jährige deutlich gefestigter als noch vor einem Jahr. «Der Testplan ist eigentlich nur Bestätigung. Ich bin glücklich mit dem Paket, das ich in Sepang am ersten Tag hatte. Für mich ist klar, was ich vom Motorrad mag. Ich hatte das Glück, schnell zu verstehen, was ich brauche. So hatten die Jungs Zeit, falls wir zurückgehen oder in eine andere Richtung arbeiten müssen. Im Moment geht es mehr darum, die Aerodynamik zu bestätigen. Am ersten Tag vergleichen wir Aero-Pakete und versuchen sie zu verstehen. Am zweiten Tag liegt der Fokus auf dem anstehenden Rennwochenende.»
Dass der Saisonauftakt ausgerechnet in Thailand stattfindet – traditionell keine einfache Strecke für KTM – lässt Vinales kalt. «Ich habe Brads Rennen gesehen – ich glaube 2022 oder 2023 -, da war er fast dabei, das Rennen zu gewinnen. Für mich ist es eine Frage der Abstimmung, eines Motorrads, das funktioniert. Das ist alles.»
Der Spanier verwies darauf, dass man im Vorjahr weit von einem Basis-Setup entfernt gewesen sei. «Letztes Jahr waren wir davon weit weg. Ich habe noch keine Vorstellung im Kopf, wo wir stehen werden. Aber ich bin sicher: Wenn wir gut fahren, werden wir nahe an der Spitze sein.»
Frühzeitige Verträge sorgen nicht für Stress bei Vinales
Auch das Thema Zukunft sprach Vinales an und bremste sofort. «Verträge sind immer schwierig. Man versucht zu verstehen, wohin man will. Für mich ist ziemlich klar, wohin ich will und wie ich es machen möchte. Aber es ist noch zu früh für alles. Normalerweise bewegt sich etwas um Mugello herum, also im Mai. Für mich ist es jetzt zu früh.»
Mit Blick auf das neue Reglement 2027 spricht er von einem Risiko: «2027 ist ein Glücksspiel. Ich würde lieber an einem Ort bleiben, an dem ich die Leute kenne und weiß, dass sie für mich arbeiten.» Seit den Transfer-Turbulenzen vor drei Wochen beim Sepang-Test wird Vinales mit einem Wechsel ins Werksteam von KTM in Verbindung gebracht, was bisher nicht bestätigt wurde. Ein Verbleib innerhalb der KTM-Strukturen ist bei diesen Aussagen aber mehr als nur wahrscheinlich.
Sein Fazit untermauert das: «Ich bin glücklich mit KTM, das habe ich immer gesagt und sie wissen das. Für mich ist es eine Frage der Zeit, aber ich habe keinen Stress.»
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