Hervé Poncharal: «Keine Erwartungen an Xavi Vierge»

Von Sharleena Wirsing
Moto2

Nachdem das Tech3-Team Ricky Cardus nach dem Sachsenring-GP entlassen hatte, wurde er durch den erst 18-jährigen Xavi Vierge ersetzt. «Xavi ist wie der Sonnenschein», lobt Poncharal.

Nach dem Sachsenring-GP wurde Ricky Cardus von Tech3-Boss Hervé Poncharal entlassen. Der Spanier hatte es mit der Mistral 610 2015 in keinem der ersten neun Rennen in die Punkteränge geschafft. «Ricky hatte 2014 eine gute Saison. In diesem Jahr gab es viele Dinge, die nicht funktionierten. Wir haben zusammen beschlossen, dass es besser ist, die Zusammenarbeit nach der ersten Saisonhälfte 2015 zu beenden», erklärte Tech3-Boss Hervé Poncharal gegenüber SPEEDWEEK.com.

Er wurde durch den 18-jährigen Xavi Vierge ersetzt, der zuvor in der Moto2-Europameisterschaft mit der von Tech3 konstruierten Mistral um Siege kämpfte. Nach einem Sieg und drei weiteren Podestplatzierungen in fünf Rennen lag Vierge auf Gesamtrang 2 der Moto2-EM. 2014 hatte er an selber Stelle Gesamtrang 4 hinter Jesko Raffin, Florian Alt und Edgar Pons belegt.

«Wir haben keine Erwartungen an Xavi, denn wir kennen den Unterschied zwischen der CEV-Moto2 und der Moto2-Weltmeisterschaft. Das machte auch Edgar Pons deutlich. Er führt die Moto2-EM an, seine Wildcard-Einsätze in Jerez, Barcelona und Brünn waren trotzdem mühsam. Daher erwarten wir nichts von Xavi. Der Punkt ist, dass er erst 18 Jahre alt ist. Er macht sich in der CEV sehr gut und kämpfte auf der Mistral gegen Edgar Pons. Ich sehe es als positives Zeichen, wenn man einem jungen Fahrer die Chance gibt, die WM-Strecken zu lernen und Erfahrungen zu sammeln. Die Strecken kennenzulernen, wird seine wichtigste Aufgabe für den Rest der Saison sein, denn er kennt außerhalb von Spanien nur Portimão. Er muss sich erst an den Lifestyle in der Moto2-WM gewöhnen. Danach werden wir weitersehen.»

«Mit unserer Entscheidung sind wir sehr zufrieden, denn er ist sehr positiv eingestellt und hat viel Energie. Er ist ein guter Junge, ich mag ihn und will ihm helfen. Natürlich machen wir diesen Job, um Resultate zu sehen, aber wir wollen auch glückliche und lachende Fahrer sehen. Xavi ist für mich wie der Sonnenschein. An jedem Morgen hat er ein großes Lächeln auf dem Gesicht, wenn er ins Fahrerlager kommt. Das ist wichtig», betonte Poncharal im Gespräch mit SPEEDWEEK.com.

In Indianapolis und Brünn sah Rookie Xavi Vierge die Zielflagge nicht. Im Qualifying hatte er sich die Startplätze 25 und 30 gesichert. Im Indy-Qualifying lag er nur 0,2 sec hinter Jesko Raffin und sogar vor Tech3-Kollege Louis Rossi.

Auch Vierges Vorgänger Ricky Cardus ist bereits zurück im MotoGP-Paddock. Er trat in Brünn mit einer Suter für das Team JPMoto Malaysia an. Somit ersetzt er Ratthapark Wilairot.

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