Pecco Bagnaia pflichtbewusst: Im Ducati-Werksteam immer aufs Podium!
Ducati-Lenovo-Werksfahrer Francesco Bagnaia hat mit dem Ergebnis-Debakel 2025 endgültig abgeschlossen. Mit dem Start des Thailland-Grand-Prix will der Italiener wieder konstant in die Top-3 fahren.
Die Art und Weise wie Pecco Bagnaia mittlerweile über den Ergebnis-Absturz 2025 spricht, unterstreicht den Lerneffekt des Doppelweltmeisters aus Turin. Vor der ersten Session zum Thailand-GP scheint die Misere nun weit zurückzuliegen. Bagnaia: «Letztes Jahr war eine wichtige Lehrstunde für mich. Es hat mir gezeigt, dass es Situationen gibt in denen man akzeptieren muss, dass sich die Dinge nicht ändern lassen. Nur Ruhe hilft und der Blick auf Lösungen. Du musst von den besten lernen, darum habe ich bemüht um jetzt mental stärker zu sein und nicht mehr die gleichen Fehler zu machen.»
Bislang sieht sich der Italiener auf einem guten Weg: «Die Vorbereitung läuft deutlich besser als vor einem Jahr. Es lief sehr gut, auch weil wir in der Lage waren das gesamte Textprogramm durchzuarbeiten», so Bagnaia in Buriram.
Rückblende in Jahr 2025: Vor dem dem ersten Rennen in Thailand herrschte im Ducati-Lager große Verunsicherung. Die Entscheidung die Startspezifikation der GP25 wurde in letzter Minute getroffen. Zwar konnte Bagnaia beim Auftakt noch mit einem Podest glänzen, doch bereits früh fehlte die Selbstsicherheit des Jahres 2024.
Das größte Problem, dass den Italiener im Verlauf der langen Saison plagte – Bagnaia konnte seine große Stärke das Bike in die Kurve zu steuern nicht mehr ausspielen. Der Pilot unterstrich nun: «Wir müssen auch sehen – die Konkurrenz. Sie haben versucht das gleiche zu machen und längst bremsen alle wirklich extrem stark. Ich muss also schauen, dass ich an anderer Stelle einen Vorteil finde. Das ist auch die Aufgabe für das Wochenende. Wir haben schon ein gutes Potenzial gefunden – und ich habe keine großen Kritikpunkte. Aber die weiteren Pluspunkte mitzunehmen, das ist die Aufgabe.»
Pecco Bagnaia hinterließ zuletzt einen Starken Eindruck, stellenweise führte die Nummer 63 die Tabelle beim Buriram-Test. Im Finale landete er hinter Marc Marquez auf Platz 4, mit gerade einmal 0,04 sec Rückstand.
Für Bagnaia eine Selbstverständlichkeit: «Bei jedem Event in den Top-3 sein, es gibt kein anderes Ziel, wenn du im Ducati-Werksteam bist und das beste Motorrad steuerst!»
Kein weiteres Wort verlor Pecco Bagnaia vor dem FP1 über seinen Job 2027. Doch längst hat sich gezeigt, dass die Weichen für einen Wechsel in Richtung Aprilia Racing und an die Seite von Kumpel Marco Bezzecchi gestellt sind. Es dürfte der letzte Auftritt Bagnaias auf der Ducati Desmosedici in Thailand sein.
Pos.
Fahrer
Hersteller
Zeiten
1.
Marco Bezzecchi (I)
Aprilia
1:28,668 min
2.
Ai Ogura (J)
Aprilia
+0,097 sec
3.
Marc Marquez (E)
Ducati
0,168
4.
Francesco Bagnaia (I)
Ducati
0,215
5.
Alex Marquez (E)
Ducati
0,293
6.
Pedro Acosta (E)
KTM
0,353
7.
Franco Morbidelli (I)
Ducati
0,403
8.
Jorge Martin (E)
Aprilia
0,499
9.
Fabio Di Giannantonio (I)
Ducati
0,505
10.
Joan Mir (E)
Honda
0,628
11.
Raul Fernandez (E)
Aprilia
0,634
12.
Brad Binder (ZA)
KTM
0,724
13.
Luca Marini (I)
Honda
0,783
14.
Johann Zarco (F)
Honda
0,799
15.
Maverick Vinales (E)
KTM
0,872
16.
Jack Miller (AUS)
Yamaha
1,004
17.
Fabio Quartararo (F)
Yamaha
1,033
18.
Enea Bastianini (I)
KTM
1,060
19.
Diogo Moreira (BR)
Honda
1,252
20.
Alex Rins (E)
Yamaha
1,434
21.
Toprak Razgatlioglu (TR)
Yamaha
2,104
22.
Michele Pirro (I)
Ducati
3,109
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