Cal Crutchlow (3.): «Pedrosa hat größte Siegchance»

Von Adam Wheeler
LCR-Honda-Pilot Cal Crutchlow in Jerez

LCR-Honda-Pilot Cal Crutchlow in Jerez

In Le Mans durfte Cal Crutchlow für Honda einige neue Komponenten wie einen neuen Auspuff testen. In Jerez setzt der Brite diese Arbeit fort. Kritik übt er an Einheitsreifen-Lieferant Michelin.

«Dani ist schnell, weil sie hier getestet haben, Marc war auch schnell, aber er hat den Hinterreifen nicht wechseln lassen. Jack – ich habe seine Session nicht wirklich gesehen. Ich weiß nicht, ob er jemandem folgte oder nicht. Aber auch er fährt gut und das Bike ist gut abgestimmt», erklärte Cal Crutchlow, nachdem er den ersten Trainingstag am Freitag hinter seinen Honda-Kollegen Pedrosa und Miller auf Platz 3 abgeschlossen hatte.

Der LCR-Honda-Pilot lag am Ende 0,625 sec hinter Pedrosa. «Ich fühlte mich wohl auf meiner Maschine. Wir haben am Setting nichts verändert. Doch wir haben verschiedene Teile und Elektronik-Einstellungen getestet. Das war auch das Problem. Wir hatten nie genug Zeit, daher konnte ich nicht richtig pushen, aber ich denke, dass wir noch schneller sein können. Zudem habe ich den härteren Vorderreifen noch nicht ausprobiert, der normalerweise zu meinem Fahrstil und dem Bike passt. Insgesamt bin ich zufrieden. Wir fuhren zwei Runs, der letzte war nutzlos, denn wir konnten keine Änderung am Set-up vornehmen. Wir verglichen nämlich die zwei Bikes miteinander. Das war positiv für mich, mein Team und Honda.»

Warst du mit einem neuen Auspuff unterwegs? «Ich habe ihn schon in Le Mans beim Test ausprobiert. Der Plan ist, ihn hier vielleicht erneut einzusetzen. Doch dieser Plan scheiterte durch den Regen am Morgen. Auch am Nachmittag waren noch feuchte Stellen auf der Strecke. Ich wollte kein Risiko eingehen. Neben dem Auspuff gibt es auch noch andere Dinge. Es ist nicht wie bei einer Straßenmaschine, wir müssen ungefähr 50 Sachen anpassen, das kostetet uns Zeit. Ob ich ihn am Samstag einsetze? Ich weiß es nicht, aber ich bin froh, dass ich ihn für Honda testen durfte. Es gibt Positives und Negatives. Negativ war, dass wir das Setting nicht verändern konnten, denn wir waren mit anderen Dingen beschäftigt. Trotzdem waren wir konkurrenzfähig, was ziemlich gut ist.»

Was passiert, wenn die Temperaturen am Samstag steigen? «Das wird sich für uns nicht gerade gut auswirken, denn die Auswahl an Vorderreifen ist ein Witz, wenn man bedenkt, was wir für solche Temperaturunterschiede eigentlich brauchen würden. Ich weiß, mit welchem Reifendruck wir im letzten Jahr unterwegs waren, am Sonntag soll es sogar noch heißer werden. Das wird schwierig. Dani hat an diesem Wochenende die besten Chancen auf den Sieg, denn alle anderen werden mit den Reifen am Limit sein, er nicht. Wir werden sehen, wie konkurrenzfähig wir sind.»

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