Marc Márquez (Honda/6.): Der Beste der Favoriten?

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Im Trockenen auf Platz 6: Marc Márquez

Im Trockenen auf Platz 6: Marc Márquez

Dani Pedrosa fuhr heute zweimal auf Platz 3, aber mit Marc Márquez wird am Sonntag stark zu rechnen sein. Denn auch der WM-Vierte fuhr bei allen Verhältissen schnell.

Marc Márquez musste zwar am Freitag in Sachsen zweimal einem Ducati-Fahrer den Vortritt lassen. Aber von den echten WM-Favoriten machte er den besten Eindruck.

Weltmeister Marc Márquez peilt am Sonntag seinen siebten Sachsenring-GP-Sieg in Serie an. Im FP1 am Freitag sicherte er sich Platz 6 mit 0,299 Sekunden Rückstand auf Andrea Dovizioso, im nassen FP2 presste er sich hinter Héctor Barbera (Avintia-Ducati) auf Platz 2, diesmal büßte er nur 0,063 Sekunden ein.

Unter dem Strich ein starker Tag für den WM-Vierten, der nach acht Rennen nur elf Punkte hinter Leader Andrea Dovizioso (Ducati) liegt, aber bei den letzten vier Rennen nie gewonnen hat. Ein Sieg (in Texas) in acht Rennen ist die bescheidene Ausbeute für den Repsol-Honda-Werksfahrer, der 2014 gleich die ersten zehn Saisonrennen hintereinander als Sieger dominiert hat.

Márquez: «Der erste Eindruck heute war sehr positiv. Schon in der Früh im Trockenen habe ich mich positiv und gut gefühlt, auch am Nachmittag auf nasser Fahrbahn. Es sieht so aus, als hätten sich die Vorhersagen etwas geändert, es könnte jetzt am Sonntag trocken bleiben. Aber man weiß das hier nie so genau...»

«Ja, ich bin happy, das ist ein weiteres Jahr, in dem ich auf diesem Circuit offenbar gut zurechtkomme. Der neue Belag wird sich Schritt für Schritt und von Session zu Session verbessern. Deshalb könnten sich die Kräfteverhältnisse am Samstag und Sonntag noch stark verändern», meinte der Spanier.

«Der Grip des neuen Asphalts war auf nasser Fahrbahn unglaublich gut», setzte Marc fort. «Das war wirklich erstaunlich. Am Beginn hatte ich etwas Angst, aber sie ist rasch verflogen, das Vertrauen war wirklich groß. Mich hat gewundert, wie schnell diese Piste auftrocknet, da spielte wohl auch der Wind eine Rolle. Wir waren jedenfalls im Vergleich zum Vorjahr rund vier Sekunden schneller auf nasser Fahrbahn. Aber im Trockenen ist der neue Belag noch rutschig, wir müssen unbedingt noch mehr Gummi auf den Belag kriegen bis zum Rennen. Anscheinend müssen wir am Samstag wieder mit Regen rechnen. Aber ich bin froh, dass wir heute bei beiden Verhältnissen recht konkurrenzfähig waren.»

 

 

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