Maverick Viñales (Yamaha/3.): «Die Pace ist da»

Von Frank Aday
MotoGP
Maverick Viñales in Silverstone

Maverick Viñales in Silverstone

Maverick Viñales, der seit sechs Rennen sieglos ist, erlebte einen ermutigenden ersten MotoGP-Trainingstag in Silverstone. «Ich weiß, dass ich hier großartige Dinge schaffen kann», freut sich der Vorjahressieger.

Nur 0,271 sec trennten Maverick Viñales am Ende der ersten beiden Trainings in Silverstone von der Bestzeit, die Honda-Pilot Cal Crutchlow vorgelegt hat. «Es ist nur der Freitag. Aber natürlich war das ein wirklich guter Start, mein Gefühl für das Bike ist gut. Das Set-up ist auch schon ordentlich. Die Pace war da, ich fühlte mich wirklich wohl. Am Samstag versuchen wir, uns weiter zu steigern», versicherte der Yamaha-Pilot.

Viñales trennen vor dem Rennen in Silverstone 24 Punkte von WM-Leader Marc Márquez und acht von Andrea Dovizioso. «Es ist immer schwierig abzuschätzen, wie das Rennen sein wird, denn das Rennen 2016 hier war seltsam. Ich war aber wirklich schnell. Lasst uns abwarten. Meine Pace war auch auf gebrauchten Reifen schnell. Darum bin ich zuversichtlich. Ich weiß, dass ich hier großartige Dinge schaffen kann. Am Samstag versuche ich dann, noch konstanter zu werden.»

Beim Test in Misano gelangen Viñales und dem Yamaha-Team Fortschritte im Hinblick auf die Elektronik. «Die Elektronik arbeitet nun besser, denn auch auf gebrauchten Reifen waren wir noch wirklich gut dabei. Darum bin ich zuversichtlich, dass wir im Rennen schnell sein werden. Wir können die Elektronik auch noch weiter verbessern.»

Die Reifenwahl ist für Viñales noch nicht entschieden. «Das ist am Freitag nie ganz sicher», erklärte er. «Das müssen wir am Samstag nochmal testen. Wir haben heute gemacht, was wir auch in Österreich hätten machen müssen. Ich denke, wir sind schon ziemlich bereit für das Rennen. Doch wir müssen sie noch einmal ausprobieren. Es gibt viele Reifen. Wir müssen genau wissen, welche die beste Leistung zulassen.»

Rossi sagte am Donnerstag, dass das Bike nicht gut genug ist, doch am Freitag lagen die Movistar-Yamaha-Piloten auf den Plätzen 2 und 3. «Ich weiß nicht. Wir haben uns in Misano deutlich verbessert. Sicher, auf dieser Strecke mit den schnellen langen Kurven funktioniert die Yamaha gut, denn das Bike ist stabil und du kannst hart pushen. Wenn wir hier schnell sind, bedeutet das, dass wir auch auf anderen Strecken wie Australien schnell sein werden. In Misano haben wir uns verbessert, nun müssen wir so weitermachen.»

Machten dir die zahlreichen Bodenwellen zu schaffen? «Ich denke, dass sie schlimmer sind als im letzten Jahr», betonte Viñales, der 2016 auf Suzuki in Silverstone siegte. «Am Ende ist es aber für alle gleich. Wir müssen das Bike an die Wellen anpassen und sehr gutes Turning erzeugen.»

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