Katar, FP2: Dovizioso vorne, drei Ducati in den Top-4

Von Sharleena Wirsing
MotoGP
Andrea Dovizioso schnappte sich mit der Ducati die Bestzeit

Andrea Dovizioso schnappte sich mit der Ducati die Bestzeit

Flutlicht, Kamera, Action hieß es für die MotoGP-Piloten, als sie zu ihrer zweiten Trainingssession in Katar ausrückten. Kein Honda- oder Yamaha-Fahrer schaffte es in die Top-5.

Als die MotoGP-Piloten für ihr zweites freies Training um 19 Uhr Ortszeit auf den Losail International Circuit fuhren, strahlte bereits die künstliche Sonne über der Rennstrecke in der Wüste von Katar.

Zu Beginn der 45 Minuten langen Session flogen von Jorge Lorenzos Ducati Funken davon, als er über die Start-Ziel-Gerade preschte. Er wurde für einen Wechsel auf seine zweite Maschine in die Box gerufen. Die Teams können mit ihren Fahrern durch kurze Nachrichten auf dem Display der Maschine kommunizieren. Das Ducati-Team erklärte, dass die Kette der Desmosedici an einer weiteren Komponente des Bikes rieb.

Weltmeister Marc Márquez setzte sich mit der Repsol-Honda umgehend vor Yamaha-Pilot Maverick Viñales an die Spitze. 36 Minuten vor Schluss rückte Jorge Lorenzo wieder aus.

Die Top-5 der MotoGP-Klasse 15 Minuten vor Schluss: Marc Márquez (Honda) 1:55,043 min, Andrea Dovizioso (Ducati) +0,088 sec, Danilo Petrucci (Ducati) +0,152 sec, Cal Crutchlow (Honda) +0,243 sec, Alex Rins (Suzuki) +0,159 sec. Der 39-jährige Valentino Rossi, der auch 2019 und 2020 in der MotoGP-Klasse antreten wird, lag auf Platz 8 mit 0,556 sec Rückstand.

Die MotoGP-Piloten gingen am Ende mit weichen Reifen auf Zeitenjagd, um sich einen Platz unter den Top-10 zu sichern, denn das FP3 wird am Samstagnachmittag bei deutlich wärmeren Bedingungen stattfinden. Die Top-10 der kombinierten Zeitenliste nach den ersten drei Trainings ziehen direkt in das Qualifying 2 ein. Die restlichen Piloten kämpfen im Q1 um die letzten beiden Plätze im Q2.

Drei Minuten vor Schluss verdrängte Danilo Petrucci mit der Pramac-Ducati den Suzuki-Werksfahrer Alex Rins von Platz 1. Petrucci legte eine neue Bestzeit von 1:54,367 min vor. Doch er verlor die Spitzenposition bald an seinen Ducati-Kollegen Andrea Dovizioso, der eine 1:54,361 min in den Asphalt brannte.

Am Ende setzte sich Andrea Dovizioso mit 1:54,361 min an der Spitze der MotoGP-Zeitenliste durch. Auf Platz 2 folgte mit Danilo Petrucci, der nur hauchdünne 0,006 sec einbüßte, ein weiterer Ducati-Pilot. Alex Rins störte die Ducati-Party an der Spitze als Dritter mit 0,091 sec Rückstand. Auf Platz 4 folgte mit Jorge Lorenzo ein weiterer Ducati-Pilot. Der Mallorquiner büßte 0,470 sec ein und war damit 0,010 sec schneller als Suzuki-Pilot Andrea Iannone.

Eine Überraschung: Kein Honda- oder Yamaha-Fahrer schaffte es in die Top-5. Bester Honda-Pilot war Marc Márquez mit 0,489 sec Rückstand als Sechster vor seinem Repsol-Teamkollegen Dani Pedrosa und Cal Crutchlow aus dem LCR-Honda-Team. Valentino Rossi hielt als Neunter die Fahne von Yamaha hoch. Er verlor 0,492 sec auf die Spitze.

Die Konkurrenz ist stark: Die Top-10 trennten nur 0,551 sec, die Top-14 lagen innerhalb einer Sekunde.

Die KTM-Werkspiloten Pol Espargaró und Bradley Smith erreichten nur die Plätze 17 und 20 mit 1,5 sec beziehungsweise 1,8 sec Rückstand.

Bester MotoGP-Rookie war Takaaki Nakagami aus dem LCR-Honda-Team auf Platz 15. Der Japaner verlor 1,3 sec. Moto2-Weltmeister Franco Morbidelli landete auf Platz 18, während sein Marc VDS-Honda-Teamkollege Tom Lüthi auf der 19. Position landete. Der Schweizer Lüthi lag 1,8 sec zurück.

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