Pol Espargaró (KTM): «Nicht weit von den Top-10»

Von Frank Aday
MotoGP
Pol Espargaró auf der Red Bull-KTM

Pol Espargaró auf der Red Bull-KTM

Red Bull-KTM-Pilot Pol Espargaró erreichte am ersten Trainingstag der MotoGP-Klasse auf dem Sachsenring Platz 12. Doch er betont: «Jede Strecke ist wie Neuland für uns.»

Mit 0,795 sec Rückstand auf die Bestzeit von Ducati-Ass Jorge Lorenzo erreichte Pol Espargaró am Freitag des Deutschland-GPs den zwölften Platz. Mit der Red Bull-KTM umrundete er die 3,7 Kilometer lange Strecke in 1:21,680 min. Damit war der Spanier jedoch nur 0,063 sec schneller als sein Teamkollege Bradley Smith.

«Jedes Mal, wenn wir auf die Strecke gehen, ist das Bike anders. Wir müssen nämlich alles bestätigen, was wir ausprobiert haben. Selbst wenn wir keine neuen Teile haben, ist jede Strecke wie Neuland für uns. Es war nicht schlecht, nur 0,7 sec zurückzuliegen. Auf die Top-10 fehlte nur eine Zehntel. Das ist nicht schlecht. Das FP2 war aber ein bisschen chaotisch für uns, weil wir neue Dinge mit unterschiedlichen Reifen ausprobierten. Ich bin insgesamt sehr zufrieden. Aber ich konnte noch nicht die Hinterreifen richtig testen. Ich weiß nicht, ob der weiche oder der harte besser zu unserer Maschine passt», erklärte Espargaró. «Der Medium-Reifen funktioniert für uns nicht. Er ist ganz anders als der weiche und der harte Reifen, der auf derselben Art von Karkasse basieren.»

Kannst du es am Samstag direkt in das Q2 schaffen? «Ich werde es versuchen. Ich denke, wir haben eine Chance. Wir probierten unterschiedliche Settings aus, deshalb konnte ich mich nicht völlig auf die Zeiten konzentrieren. Wir waren nicht weit von den Top-10 entfernt. Mit einer perfekten Runde können wir es schaffen», meint Espargaró.

Hast du Kallios Crash gesehen? «Nein, aber sie haben mir Bilder gezeigt. Das ist eine schwierige Kurve, die nicht genug Sturzraum für den Speed dort bietet. Dort ist die Strecke sehr eng. Der Platz reicht nicht aus. Das ist etwas erschreckend. Zusätzlicher Asphalt ist aber nicht immer gut. Es können dann Unfälle wie mit Luis Salom passieren. Wir müssen darüber in der Safety Commission sprechen.»

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