Dem Schweizer Tom Lüthi gelangen auch in Brünn bei seinem zehnten MotoGP-Auftritt keine Fortschritte. Er stellte die Marc VDS-Honda auf den 22. Startplatz.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Mit Startplatz 22 und 2,519 Sekunden Rückstand auf Andrea Dovizioso blieb Tom Lüthi auf der Marc VDS-Honda auch in Brünn-Qualifying hinter den Erwartungen. "Sicher ist es frustrierend", seufzte der Moto2-Vizeweltmeister von 2016 und 2017.
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"Wir machen zu wenig große Schritte", stellte der 31-jährige Schweizer fest, der in neun MotoGP-Rennen noch nie gepunktet hat. "Mein Rhythmus war heute nicht übel, aber im FP4 sind wieder größere Probleme aufgetaucht, besonders mit der Front. Ich hatte dann einen Sturz, aber bereits vorher habe ich gespürt, dass das Vorderrad wegzurutschen droht. Ich war wirklich am Kämpfen mit dem Motorrad. Ich habe das FP4 mit gebrauchten Reifen beginnen, weil wir sehen wollten, wie lange die Reifen im Rennen durchhalten. Aber nach dem Crash konnte ich diesen Reifentest nicht vollenden. Ich nahm das andere Motorrad, um mit diesem Bike ein Gefühl für das Qualifying zu finden. Das war wichtig für mich." "Im Qualifying hatte ich ein wirklich übles Gefühl mit dem ersten Hinterreifen, das Hinterrad drehte arg durch, ich konnte nicht einmal eine zweite schnelle Runde fahren. Deshalb bin ich früh an die Box zurückgekehrt. Der zweite Reifen war dann viel besser, ein Riesenunterschied. Keine Ahnung, warum das so war. Ich konnte zwar meine Zeit verbessern, aber ich war trotzdem nicht schnell genug. Sicher hätte ich weiter nach vorne kommen können. Aber ich wünsche mir größerer Fortschritte. Und die sind uns bisher nicht gelungen."
"Es kommt immer wieder irgendetwas dazwischen. Es kommt mir so vor, dass mich sogar auf einer Runde, auf der sonst alles passt, trotzdem wieder ein kleiner Fehler weiter zurückwirft. Der Ausrutscher im FP4 hat natürlich auch den Testplan zerstört."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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