Francesco «Pecco» Bagnaia: Spielberg als Meisterstück

Von Johannes Orasche
Der frisch gekürte Moto2-Weltmeister Francesco Bagnaia aus Valentino Rossi-Akademie absolviert im Moment eine Ehrung nach der anderen und verriet auch einige Geheimnisse.

Wenn Francesco «Pecco» Bagnaia an das abgelaufene Jahr mit den Rennen in der mittleren WM-Klasse denkt, dann ist für ihn klar: «Mein Meisterstück war sicher das Rennen in Österreich, dort habe ich zu Oliveira aufgeholt und ihn dann in der letzten Runde besiegt und wieder die Führung geholt. Wir haben dort mit Luca (Marini) gemeinsam eine sehr gute Arbeit abgeliefert.»

«Pecco» erinnert sich genau: «Es war ein schwieriges Wochenende, aber für das Rennen haben wir uns neu eingestellt, dann ein starkes Rennen gezeigt und mit dem Sieg dann auch die WM-Führung wieder zurückgeholt.» Tiefpunkt war aus der Sicht von Bagnaia das Rennen in Argentinien.

In der Saison 2019 fährt Francesco Bagnaia eine Ducati Desmosedici GP18 im Team Pramac. Der namhafte Italiener Christian Gabarrini (vormals bei Stoner, Miller und Lorenzo) ist dort sein Crew-Chief.

Der 21-jährige Moto2-Champion, der aus Chivasso bei Turin stammt und 2014 nach Pesaro gezogen ist, verrät: «Seit ich ein Kind bin, war ich schon ein großer Ducati-Fan. Erst hat mich die 996 begeistert, dann die 999. Es ist unglaublich, dass ich jetzt einen Vertrag mit Ducati für die MotoGP-WM habe.»

Rossis VR46-Riders-Academy und das Team Sky VR46 Racing waren für Bagnaia in den vergangenen beiden Jahren der Schlüssel zum Erfolg. «Im Jahr 2013 hat das mit der Academy begonnen», erinnert er sich. «Der große Umschwung kam dann 2016, als ich erkannt habe, dass ich auch Rennen gewinnen kann.»

Bagnaia breitet auch das eine oder andere Geheimnis über seine persönlichen Fahrkünste aus: «Ich bin stark auf der Bremse und nehme zudem sehr viel Speed in den Scheitelpunkt der Kurve mit. Das war auch beim Sieg in Österreich sehr wichtig, weil Oliveira auf der Geraden immer da war. Im Jahr 2018 habe ich mich auch nochmals gesteigert was die letzten vier Runden eines Rennens betrifft.»

Seine Favoriten in der Moto2-Klasse für das Jahr 2019: «Ich denke Luca Marini, dann Brad Binder und Alex Márquez. Mit Luca verbindet mich auch eine sehr enge Freundschaft.»

Auf konkrete Positionen oder Platzierungen in der Endabrechnung für sein MotoGP-Rookie-Jahr in der MotoGP-WM will sich Bagnaia nicht einlassen. «Es sind für 2019 einige sehr starke Piloten in die MotoGP-WM gewechselt. Ich will mich einfach laufend verbessern.»

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